Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, dem 11. Oktober 2026

Wegen der labilen Wetterlage wurde die Wanderung am 11. Oktober kurzfristig verlegt. Anstatt der ursprünglich vorgesehenen Wanderung über die Bleidenberger Aussichten wurde ebenfalls angekündigte Alternative gewählt – also die Strecke von Bad Ems nach Niederlahnstein über den Lahnhöhenweg. Elf Wanderer und zwei Hunde machten sich auf den 15 km langen Weg. Vom Westbahhof ging es über den Lahnradweg nach Fachbach und dort weiter über den Alten Postweg Richtung Lahnstein.
Nach dem ersten Anstieg wurde eine kleine Trinkpause eingelegt. Nach zwei Stunden erreichte man die Schutzhütte an der Ruppertsklamm, wo die Mittagsrast stattfand.
Zwischendurch hatte man herrliche Ausblicke ins Lahn- und Rheintal mit Burg Lahneck, Schloss Stolzenfels und dem ehemaligen Kloster Allerheiligenberg. Nach gut vier Stunden wurde Maximilians Brauwiesen erreicht, wo die Schlußrast stattfand. Nach dieser Stärkung ging es dann mit der Bahn zum Startpunkt zurück. An dieser Stelle sei dem Wanderführer recht herzlich gedankt!

Text und Fotos: Taunusklub Bad Ems




 

Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, den 6.9.2026 - Auf dem Pyrmonter Felsensteig

Die Anfahrt zum Ausgangspunkt der Sonntagstour an der Pyrmonter Mühle nahmen 17 Wanderer in Angriff. Der erste Höhepunkt der 11,9 km langen Wanderung waren die Wasserfälle des Elzbachs an der Mühle. Die erste Steigung führte zur Burg Pyrmont, die leider nicht besichtigt werden konnte. 
Am Ufer des Elzbachs entlang ging es zur Mittagsrast an der Hauerhütte. Nach einer ausgiebigen Rast führte ein steiler Anstieg zum Sammetzkopf, dem höchsten Punkt der Wanderung mit Gipfelkreuz. Weitere Höhepunkte waren eine frisch renovierte Kapelle mit Kreuzweg und ein Aussichtspunkt mit Panoramablick über das Maifeld. Zurück am Ausgangspunkt angelangt fuhren die Wanderer zur Schlussrast zum Cafe Roesschen, wo sie eine große Kuchenauswahl erwartete. Alles zusammen bildete den Abschluss eines wunderschönen Wandertages. An dieser Stelle sei dem Wanderführer nochmals recht herzlich gedankt.

Text und Fotos: Taunusklub Bad Ems



Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, den 9.8.2026 - Auf dem Rundweg Geisig

Unter strahlendem Augusthimmel starteten 20 Wanderbegeisterte und zwei Hunde zu einer Rundwanderung um Geisig im Taunus. Begleitet von zwei inspirierenden Gedanken der Wanderführerin: „Schau weder zu weit nach vorne noch zu weit zurück. Das Schöne liegt immer vor deinen Füßen!“ und ein weiterer: „Draußen gehen ist eine wunderbare, lang erprobte, einfache Form, zu sich selbst zu finden.“
Entlang des Hombachtals führten schattige Waldwege die Gruppe auf den Limeswanderweg, dem bis nach Marienfels gefolgt wurde. Noch heute lassen sich Teile der Grenzgräben und Holzpalisaden erkennen. Die sehr schöne Holzskulptur in Form eines lebensgroßen Wachsoldaten konnte am Wegesrand bewundert werden. Ein herrlicher Fernblick über die abgeernteten Felder des blauen Ländchens bis ins benachbarte Hessen tat sich auf. Das blaue Ländchen ist die Region der Verbandsgemeinde Nastätten und bekam seinen Namen durch die Herstellung und Blaufärbung von Woll- später Leintuch. Der blaue Farbstoff wurde aus der Färberwaidpflanze gewonnen. Ein kleiner Abstecher nach Dornholzhausen bot zudem die Gelegenheit, die einzigartige Luthereiche zu besichtigen und ein wenig über das Leben von Martin Luther zu erfahren. Der Markierung des Römerhelmes folgend, setzte sich der Limesweg über offene Felder und durch bewaldetes Gebiet in Richtung Mühlbachtal fort. Entlang des Mühlbachs boten sich wunderschöne Impressionen: Naturbelassener Bachlauf, auf dessen rechter Seite liegen die Mühlen idyllisch im Tal. Am malerisch gelegenen Rastplatz „Grubenhäuschen“ verweilte die Wandergruppe zur Mittagsrast. Der gut erhaltene Eingang des ehemaligen Stollens, der damalige Abbau von Eisen- und Silbererz war wenig ergiebig, ist zum Schutz der Fledermäuse mit einer Stahltür verschlossen. Die das Gebiet durchziehenden Quarzadern werden in Singhofen abgebaut und der Kies festigte den weiteren Weg zur Römerquelle nach Marienfels. Obwohl das Wasser dort keine Trinkwasserqualität mehr hat, bot es bei den hochsommerlichen Temperaturen dennoch eine willkommene Erfrischung. Anschließend führte der Weg über ein Teilstück der alten Kleinbahntrasse weiter in Richtung der kleinen Gemeinde Ehr. Zum Ende der Strecke konnte noch erntereifer Flachs mit Leinsamen als Feldfrucht gesichtet werden. Nach insgesamt 13 km und einem Höhenunterschied von 330 m endet die Runde wieder in Geisig. Als Abschluss der Wanderung durfte die Gruppe den kleinen landwirtschaftlichen Betrieb einer lieben Wanderfreundin besichtigen und war zu einer gemeinsamen Schlussrast mit Verköstigung eingeladen. Gegen 18.30 Uhr ging ein wunderschöner Tag dem Ende zu und man trat die Heimreise in Fahrgemeinschaften mit dem PKW an.
Text und Fotos: Andrea Fischer 

Foto: Andrea Fischer

Foto: Andrea Fischer

 

Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, den 19. Juli 2026 auf dem „Gehaichnisweg Bickenbach“

18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Taunusklub Bad Ems trafen mit Fahrgemeinschaften pünktlich um 10 Uhr am Startpunkt in Bickenbach ein, um den 2024 angelegten Wanderweg „Gehaichnisweg – Bickenbach“ zu erwandern. Nach der großen Hitze der vergangenen Tage zeigte sich dieser Sonntagmorgen von seiner besten Seite bei idealen Temperaturen.
Nach der Begrüßung folgte eine kleine Einführung der Wanderführer, was es wohl mit dem wenig bekannten Wort „Gehaichnis“ auf sich hat. Dieses haben die Hunsrücker aus Bickenbach für ihren Wanderweg ausgesucht. Die Teilnehmer konnten gespannt sein, was es rund um Bickenbach mit dem Spruch: „Genieße die Wanderung und lass das Erlebte zum „Gehaichnis“ werden“, auf sich hat. Beschrieben wird es als ein Gefühl, ein Erleben von Wärme und Geborgenheit, Heimat und Gemütlichkeit.
Die Wanderstrecke von knapp 11 km mit moderaten Steigungen führte über Teile des Baybachtals, vorbei an früheren Mühlen, entlang des Sasselbachs und Schnellbachs mit schönen Rastplätzen. Mächtige Felswände aus dem hier heimischen Devonschiefer bilden beeindruckende Formationen entlang der schattigen Waldwege mit ihren grünen Blätterdächern, die vor allzu viel Sonne schützten.
Unterwegs auf halbem Weg lud die nächste gemütliche Sitzgruppe zum Verweilen ein und dazu gab es einen Happen süßes Gebäck von den Wanderführern. Weiter ging es auf schmalen Pfaden, wo auch hin und wieder Höhleneingänge zu sehen waren, die wahrscheinlich zu Zeiten der zahlreichen Mühlen zur Kühlung der Vorräte dienten. Heute bieten sie vor allem Fledermäusen eine Unterkunft.
Es folgt ein letzter Höhepunkt des Gehaichnisweges, die XXL Bank, mit Weitblick über die Hunsrückhöhen und Dörfer bis über das Moseltal hinweg zur Eifel. Alle 18 Wanderinnen und Wanderer fanden bequem Platz auf der riesigen Bank, wahrscheinlich die größte weltweit, und genossen die Aussicht.
Das Ziel und die gemütliche Einkehr im Garten der Dorfwirtschaft in Bickenbach war danach schnell erreicht und natürlich wurde über jedes persönliche Gehaichnis an diesem schönen Wandertag philosophiert. Den Wanderführern wurde ein Dankeschön gesagt und gegen 16 Uhr die Heimfahrt angetreten.

Text und Fotos: Taunusklub Bad Ems 





Rückblick auf die Abendwanderung am Samstag, den 4. Juli 2026

An der diesjährigen Abendwanderung mit dem traditionellen Besuch beim Lahnweinwinzer in Obernhof nahmen 16 Wanderer und ein Vierbeiner teil. Die eigentlich mit der Bahn geplante Anreise war nur zum Teil möglich. Angekommen im Bahnhof von Nassau, dem Start der Wanderung, wurden die Teilnehmenden nach ihren Essenswünschen gefragt, die dann per Telefon an die Weinstube weitergegeben wurden. Die Wanderführerin stimmte die Gruppe mit folgendem Wanderspruch frei nach dem berühmten Gedicht des deutschen Dichters Matthias Claudius (1740 - 1815) auf die bevorstehende Tour ein: 
„An alle Freunde von nah und weit
 ich danke euch, dass ihr erschienen seid.
Ich wünsche euch in unserer Runde, 
so manche frohe und glückliche Stunde!
Wenn jemand eine Wanderung tut, so kann er was erzählen. 
Drum nehm‘ ich meinen Stock und Hut und tät das Wandern wählen.“

Die Wanderschar war froh, dass die große Hitze der vorangegangenen Woche vorüber war und man bei etwas angenehmeren Temperaturen die traditionelle Route einschlagen konnte. Wie angekündigt ging es auf dem Lahnwanderweg und den Lahnhöhenweg über Weinähr nach Obernhof. Unterwegs galt es drei Bäume zu überwinden und ein paar Dornen zu bezwingen. Am Ziel waren schon zwei weitere Teilnehmer da, die mit dem Auto direkt nach Obernhof gekommen waren. Gemeinsam ließen es sich die Tauniden auf der Terrasse der Weinstube Haxel bei feinem Lahnwein und den vorbestellten Köstlichkeiten gut gehen und genossen unterm idyllischen Rebendach den wunderschönen Sommerabend. 
Wegen der fehlenden Verbindung von Obernhof nach Bad Ems wurden zuvor in Obernhof einige PKW’s stationiert, um somit unabhängig von der Rückfahrt zu sein. An dieser Stelle sei der Wanderführerin für die Organisation und Durchführung nochmals recht herzlich gedankt!
 

Foto: Franz Kemper

Foto: Günter Beisel

Foto: Franz Kemper

Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, den 14.Juni 2026 „Traumschleife Elfenlay“

Am Sonntag dem 14. Juni 2026 trafen sich, wie verabredet, neun Tauniden und drei Gäste am Westbahnhof in Bad Ems, um von dort mit PKW-Fahrgemeinschaften nach Boppard am Rhein zu fahren.
Während des Treffens gab es noch einen kräftigen Regenschauer, aber zum Rest des Tages erwartete die Gruppe herrliches Wanderwetter.
Am Parkplatz bei der Seilbahn in Boppard traf man auf zusätzlich drei Tauniden und drei weitere Gäste.
Zuerst wurde die Gruppe von nun achtzehn Wanderern und auch zwei Hunden begrüßt und mit folgendem Wanderspruch auf den Tag eingestimmt: „Langes Gehen, ausge-dehntes Wandern – das ist Balsam für Seele und Körper!“

Der gut ausgeschilderte Rundwanderweg beginnt ca. 1,6 km stramm bergauf durch schat-tenspendende Laubwälder zum Aussichtspunkt „Heinz-Bach-Eck“. Hier kann man wun-derschöne Blicke auf die Bopparder Rheinschleife und die Bopparder Hamm genießen.
Die Bopparder Rheinschleife ist die größte Flussschleife des Rheins. Hier fließt der Fluss in einem außergewöhnlich weiten S-Bogen von nahezu zweimal 180 Grad. Diese markan-te Schleife nennt man auch Bopparder Hamm. Der Bopparder Hamm ist ein sehr guter Weinberg. Aus den Weintrauben werden hervorragende Weine gekeltert.
Weiter ging es bergab durch sehr schöne Laubwälder bis zum Burdenbach. Der Weg ver-läuft zeitweise parallel zu diesem Bach und vorher wurden auch noch die Schienen der Hunsrückbahn überquert.
Dann begann der schweißtreibende Aufstieg zur Liesenfeld-Hütte. Sie liegt etwa auf hal-ber Strecke und bietet einen hervorragenden Blick auf das imposante Hubertusviadukt der Hunsrückbahn. Die Gruppe konnte sogar einen Personenzug sehen, der diese Brücke überquerte.
In der Hütte wurde die verdiente Mittagspause eingelegt. Eine Wanderin hatte Schokola-denkuchen gebacken und verteilte Stücke, die sehr dankbar und lobend angenommen wurde!
Nach der Mittagspause wurde zur zweiten Hälfte der Wanderung aufgebrochen.
Es waren doch noch einige Höhenmeter mit recht anspruchsvollen Pfaden zu überwinden. Diese Schwierigkeiten wurden allerdings von der Gruppe bravourös gemeistert.
Nach Erreichen des Ziels fuhren ging es zum Restaurant „Zum Anker“ in Spay zum ab-schließenden gemeinsamen Essen. Dort trafen noch zwei weitere Tauniden ein, die aus Gesundheitsgründen dieses Mal nicht mit wandern konnten.
Im Abschlussgespräch waren sich alle einig: Es war eine wunderschöne Wanderung in sehr schöner Natur! Die Gruppe dankte den Wanderführern für die gelungene Organisati-on und Durchführung.
Text und Fotos: Joachim Müller




Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, 10. Mai 2026 auf dem 7-Weiher-Weg bei Steinen

Zur Maiwanderung auf den Sieben-Weiher-Weg der Westerwälder Seenplatte trafen sich 16 wanderfreudige Personen und zwei Hunde am Waldspielplatz Steinen. Von dort ging es zunächst in nördliche Richtung  zum größten Gewässer der Seenplatte, dem Dreifelder Weiher. Auf dem trockenen Seeboden konnten zehn Kanadagänse beim Abweiden des Aufwuchses ausgemacht werden. Auf der Brücke bei Dreifelden konnten die Teilnehmer sehen wie tief sich die Wied in den schlammigen Seeboden eingegraben hatte. Am Nordufer bot sich noch mal ein weiter Blick über den wasserlosen Weiher und hinüber zur Baustelle am Mönchbauwerk. Weiter in westlicher Richtung folgte die Gruppe der Westschleife des 7-Weiherwegs zum Hoffmannsweiher wo ein Reiherentenpaar zu beobachten war. An der markanten Grenze zwischen dem Dreifelder Weiherland und der Dierdorfer Senke schweifte der Blick bis zur Montabaurer Höhe, den Hunsrück und in die Eifel. Hier wurden auch mehrere Sitzgelegenheiten in geringem Abstand für die  Mittagsrast genutzt. Nun folgten der Haus-, Brinken- und Postweiher. Auf dem Brinkenweiher hatten ca. 30 Höckerschwäne ein Ausweichquartier gefunden. Hinter Freilingen passierte die Gruppe ein Gehege mit Nandus und Kängurus bevor der Bibersee, die einzige nicht von Menschen geschaffene Wasserfläche, erreicht wurde. Ein Kanadagänsepaar führte hier seine fünf Gössel aus. Nach Passage des südlichsten und tiefsten Punktes der Wanderung ging es wieder Richtung Norden zum Ausgangspunkt. Zur Schlußrast wurde ein Lokal in Boden angesteuert. Dort wurde dem Wanderführer für die schöne Wanderung und den gelungenen Abschluss gedankt.

Text: Franz Kemper

Foto: Franz Kemper

 
Foto: Günter Beisel

Foto: Günter Beisel

Foto: Günter Beisel