Zur Maiwanderung auf den Sieben-Weiher-Weg der Westerwälder Seenplatte trafen sich 16 wanderfreudige Personen und zwei Hunde am Waldspielplatz Steinen. Von dort ging es zunächst in nördliche Richtung  zum größten Gewässer der Seenplatte, dem Dreifelder Weiher. Auf dem trockenen Seeboden konnten zehn Kanadagänse beim Abweiden des Aufwuchses ausgemacht werden. Auf der Brücke bei Dreifelden konnten die Teilnehmer sehen wie tief sich die Wied in den schlammigen Seeboden eingegraben hatte. Am Nordufer bot sich noch mal ein weiter Blick über den wasserlosen Weiher und hinüber zur Baustelle am Mönchbauwerk. Weiter in westlicher Richtung folgte die Gruppe der Westschleife des 7-Weiherwegs zum Hoffmannsweiher wo ein Reiherentenpaar zu beobachten war. An der markanten Grenze zwischen dem Dreifelder Weiherland und der Dierdorfer Senke schweifte der Blick bis zur Montabaurer Höhe, den Hunsrück und in die Eifel. Hier wurden auch mehrere Sitzgelegenheiten in geringem Abstand für die  Mittagsrast genutzt. Nun folgten der Haus-, Brinken- und Postweiher. Auf dem Brinkenweiher hatten ca. 30 Höckerschwäne ein Ausweichquartier gefunden. Hinter Freilingen passierte die Gruppe ein Gehege mit Nandus und Kängurus bevor der Bibersee, die einzige nicht von Menschen geschaffene Wasserfläche, erreicht wurde. Ein Kanadagänsepaar führte hier seine fünf Gössel aus. Nach Passage des südlichsten und tiefsten Punktes der Wanderung ging es wieder Richtung Norden zum Ausgangspunkt. Zur Schlußrast wurde ein Lokal in Boden angesteuert. Dort wurde dem Wanderführer für die schöne Wanderung und den gelungenen Abschluss gedankt.

Text: Franz Kemper

Foto: Franz Kemper

 
Foto: Günter Beisel

Foto: Günter Beisel

Foto: Günter Beisel