Rückblick auf die Himmelfahrtswanderung am 10. Mai 2018

In diesem Jahr fand die Himmelfahrtswanderung als Fitnesswanderung statt. Nach sehr langer Trockenphase war die Wettervorhersage für diesen Tag gar nicht gut und besonders beim Rückweg im Emsbachtal hat es dann auch kräftig geregnet.
Neben den „normalen“ Fitnessteilnehmenden hatten sich trotz dieser Aussichten auch einige andere Mitglieder und Gäste in der Arzbacher Straße eingefunden.
Es war dann die stattliche Zahl von 33 Wander/ - innen.
Der Wettergott meinte es dann nicht sehr gut und schon beim Anstieg durch das Tal des Kohlschiedbaches kamen die Schirme und anderes zum Regenschutz zum Einsatz. Sonne war an diesem Tag leider nicht zu sehen.

Trotzdem, und es gab ja auch trockene Phasen  erfreuten sich die Wander/ - innen am noch herrlichen Frühlingswald auf dem Weg über den Tannenhof und in Richtung des Golfplatzes. Die Pferde in ihren Koppeln begleiteten dabei teilweise die Wandergruppe.
Die Wege im Bereich des Golfplatzes und auch im Wald waren anders als bei einer Wanderung im März alle gut begehbar.
Nach dem Abstieg in das Tal des Teilebaches sahen auch manche Bad Emser erstmals den dort vorhandenen Brunnen. Auf schmalem Wanderpfad ging es dann entlang des Baches in Richtung Sporkenburg, die aber wegen der fortgeschritten Zeit nicht mehr aufgesucht wurde.
Der während des letzten Wegestückes im Emsbachtal immer stärker werdende Regen wirkte sich dann auf das Tempo der Gruppe stark beschleunigend aus und so waren alle froh im Schlussratslokal „zur Kreuzmühle“ ins Trockene zu kommen.
Hier wartete schon die kleinere Gruppe der Fitnesswanderinnen, die seit geraumer Zeit stets einen etwas kürzeren Weg mit geringeren Steigungen absolvieren.
Da ein Wanderfreund in der letzten Woche einen runden Geburtstag hatte, überraschte dieser die Wandergruppe dort zur Begrüßung mit einem Glas Sekt. Dafür wurde ihm dann mit einem herzlichen Applaus und auch Glückwünschen gedankt.

Nach den 12 km Wanderung mit den erheblichen rd. 300 m Abstiegen konnten sich die Wander/-innen mit einem kräftigen schmackhaften Mittagessen alle selbst belohnen. Das Essen war vorab telefonisch vorbestellt und so gab es auch keine langen Wartezeiten


Der Vorsitzende Dr. Gauer dankte zum Schluss noch den Wanderführern für die schöne Wanderung, wobei auf das Wetter ja kein Einfluss besteht.

Die Wandergruppe beim Brunnen im Teilebach.

Rückblick auf die Wanderung am 1. Mai 2018

Nach dem guten Zuspruch im letzten Jahr mit der Wanderung zur Augstblick-Hütte, wurde diese Wanderung auch für 1. Mai 2018 eingeplant. Neben den „normalen“ Fitnessteilnehmenden hatten sich auch einige andere Mitglieder und Gäste in der Arzbacher Straße eingefunden. Es war dann die stattliche Zahl von 21 Wander/-innen.
Der Wettergott meinte es sehr gut, und so konnte die ganze, zum Schluss 14,9 km lange, Wanderung bei überwiegend wanderfreundlichem kühlem Wetter und ganz ohne Regen absolviert werden. Meist lachte sogar die Sonne. 

Vom Treffpunkt aus ging es zunächst in Sichtweite der Mountainbike-Strecke in Richtung Blöskopf und „Römisches Haus“. Durch den herrlichen jungen meist Buchenwald mit seinem frischen hellen Grün wanderte es sich leicht weiter, aber immer bergauf, so dass insgesamt 352 Höhenmeter zu erklimmen waren. Zwischen Kemmenau und Welschneudorf bietet dann ein kleiner Rastplatz eine tolle Aussicht bis weit in den Taunus und an diesem Tag für die Wander/-innen als Überraschung noch ein kleine süße Stärkung für den weiteren Weg.
Nun ging es auf dem „Limes-Wanderweg“ noch ein Stück bergauf und dann immer leicht bergab vorbei an der nachgebauten Limes-Palisade und entlang der „Wildbanngrenze“ zur Zwischenrast bei der „Augstblickhütte“ von Arzbach.
Für die Anstrengungen des Aufstiegs und der beim Abstieg teilweise leicht unebenen Wege wurden die Teilnehmenden dann aber bei einer ausgiebigen Mittagsrast bei der Augstblick-Hütte belohnt. Das Speisen- und Getränkeangebot der Arzbacher Vereine ließ keine Wünsche offen und besonders das Kuchenangebot war überwältigend. Das Fest der Arzbacher Vereine war dabei erfreulicherweise so gut besucht, dass es zunächst einmal galt, einen Sitzplatz zur Mittagsrast zu finden.
Gut gestärkt und ausgeruht wurde dann der Rückweg zunächst bis zum Bierhaus angetreten. Das war teilweise noch einmal eine Blütenwanderung durch die Streu-Ostwiesen vorbei an Pferdekoppeln und Ziegenweiden – wie im Allgäu. Über den Radweg ging es dann flotten Schrittes zurück nach Bad Ems und viele waren erstaunt, als sie die Länge der Wegstrecke erfuhren.
Kaum verwunderlich dass zum Schluss vielfach die Anregung kam, im nächsten Jahr, diese Wanderung zu wiederholen.

Die Wandergruppe auf dem Weg zur wohlverdienten Mittagsrast.

Arbeitseinsatz am Malberghang: Die Taunusklub-Serpentine wurde runderneut

Vor sechs Jahren hat der Taunusklub eine Alternativ-Strecke zum Aufstieg zum Adolph-Tempel vom Haus Lindenbach angelegt. Sie führt nicht mehr über Privat-Gelände sondern durch den städtischen Buchenwald. Durch Erosion und Laubfall wird der Weg im Hang immer schmaler und muss jährlich auf die ursprüngliche Breite gebracht werden. Dazu hat sich der Taunusklub verpflichtet. Der Bad Emser Bauhof unterstützt die Aktion durch die Bereitstellung von geeigneten Werkzeugen.

So fanden sich am Samstag, 24. März in der Frühe 17 aktive Helfer ein, um mit Hacken, Spaten, Rechen und noch zwei jugendlichen Helfern den Panorama-Weg herzurichten. Bei angenehmen Wetter war die Arbeit mit viel Engagement und Freude schnell getan.
Zum Abschluss gab es noch eine kleine willkommene Stärkung. Der Vorsitzende des Taunusklubs, Dr. Jürgen Gauer, dankte den Helfern und animierte diese ihre Arbeit am Limesweg im Kemmenauer Wald fortzusetzen.
Nach getaner Arbeit konnten sich die fleißigen Tauniden mit einer zünftigen Brotzeit stärken.

Rückblick auf die Osterwanderung am Ostermontag, dem 2. April 2018

Nach allgemeiner Begrüßung und Vorstellung der Gäste starteten 34 Wanderer
darunter fünf Gäste und drei Kinder zur diesjährigen Osterwanderung. Vom Startpunkt am Westbahnhof Bad Ems ging es in Richtung Fachbach, Weinberghaus und dann weiter über den Serpentinenweg hoch zur Platte. Dort trafen die Wanderer auf den Osterhasen, der am frühen Morgen schon fleißig seiner Arbeit nachgegangen war und reichlich bunte Ostereier versteckt hatte. Diese galt es zu suchen. Der Frühling machte sich mit ersten Sonnenstrahlen schon angenehm bemerkbar und die Eiersuche trug den anderen Teil zur guten Stimmung bei. Nachdem alle Ostereier rasch gefunden worden waren, wurden sie zum Teil genüsslich verspeist.

Nach einer guten halben Stunde ging es dann weiter über angenehme Waldwanderwege am Rande des Fachbachtals zur Denzerheide an Pferdekoppeln vorbei. Nach Durchqueren einer verträumten Bachlandschaft forderte der Anstieg zum großen Hunert einige aufgesparten Energiereserven. Oben angelangt war bei herrlichem Ausblick eine Pause wohlverdient. Danach erfolgte der Abstieg über Merkelkaut und Ehrlich zurück nach Bad Ems. Dort trafen die Wanderer zur gemeinsamen Schlussrast in der ADRIA sogar schon etwas früher, als ursprünglich geplant, ein und ließen bei guter Laune und Geselligkeit die Wanderung ausklingen. An dieser Stelle sei den Wanderführern und allen Helfern, welche zum Gelingen der Osterwanderung beigetragen haben, nochmals ganz herzlich gedankt!


Die Teilnehmer strömen auf die "Osterwiese" und halten die Augen nach bunten Ostereiern offen.

Im Nu waren die Ostereier gefunden und konnten danach genüsslich verspeist werden.


Rückblick auf die 1. Wanderung entlang des Obergermanisch-Rätischen Limes am Sonntag, dem 18. März 2018

Von Idstein nach Glashütten führte die 16 km lange teilweise anspruchsvolle Wanderung.


12 Tauniden hatten sich trotz hochwinterlicher Witterung zur Wanderung eingefunden. Statt des erwarteten Frühlingserwachens blies ihnen eisiger Ostwind um die Ohren. Der Weg führte abwechselnd durch winterlich verschneiten Wald, offene Feldflur und Bachtäler. Daher wurde am Limesturm bei Dasbach sowie am Kastell und dem Markt Alteburg nur kurz Rast gehalten um nicht zu sehr auszukühlen. Die klare Luft gewährte trotz bedecktem Himmel Fernblicke zum Hohen Feldberg und in den Hintertaunus. Die historische Grenze zwischen Hessen-Nassau und Kurmainz begleitete einen Abschnitt der Wanderstrecke. Dies bestätigt die Angabe auf einer Erläuterungstafel, das der Limesverlauf häufig als Grenze zwischen späteren Herrschaftsgebieten beibehalten wurde. Die Schlussrast in einer Konditorei mit reicher Kuchenauswahl bildete den passenden Ausklang dieses eindrucksvollen Wandertages.




Rückblick auf die Jahreshauptversammlung am 24. Februar 2018 Änderungen im Vorstand

In diesem Jahr stand bei der Jahreshauptversammlung des Taunusklub Bad Ems, neben den Berichten der Vorstandsmitglieder und den Ehrungen der Vielwanderer und fleißigen Wanderführer, die Neuwahl des Vorstandes an. Nach 25 Jahren Amtszeit verkündete Gerd Unruh nicht mehr als 1. Vorsitzender zur Verfügung zu stehen. Er bedankte sich für die Freundschaft und Wertschätzung, die ihm durch den Taunusklub entgegengebracht wurde. Alle anderen Vorstandsmitglieder stellten sich ohne Gegenkandidaten erneut zur Wahl und wurden wieder gewählt. Die Wahl wurde von Reinhard May und Manfred Schmidt geleitet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Dr. Jürgen Gauer gewählt. Als zweiter Wegewart kommt Lothar Weitzel hinzu.

Es wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen: Wandernadeln für 50 Wanderungen gingen an Karin Hämmerle, Wolfgang Rittler, Guido Schwarz und Brigitte Wachweger; für 100 Wanderungen an Gerlinde Kremer, Heike Moritz und Gisela Zehres; für 200 Wanderungen Mechthild Besching, Gudrun Freier, Else Geis, Ursula Hinterwäller, Ivan Horvat und Elfriede Schöttler; für 300 Wanderungen Ulrich Mönig, Änne Hilpüsch, Wolfgang Meinecke und Eveline Hombach; für 400 Wanderungen Manfred Schmidt, Wilhelm Augst, Vinka Stengel und Brigitte Puggé; für 600 Wanderungen Franz Kemper; für 700 Wanderungen Edeltraud Keller; für 1000 Wanderungen Gerd Unruh. Eine Urkunde für 25 Wanderführungen erhielt Stefanija Horvat und für 250 Wanderführungen Wilhelm Augst. In seiner Laudatio würdigte Günter Beisel die Verdienste und das Engagement Gerd Unruhs im Taunusklub. Im Namen des Taunusklubs Bad Ems wird Gerd Unruh in Anerkennung seiner 25-jährigen Tätigkeit als 1. Vorsitzender und langjährigen Mitgliedschaft im Vorstand des Taunusklubs Bad Ems zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.

Einige der zahlreichen Vielwanderer, die auf der Jahreshauptversammlung 2018 des Taunusklub Bad Ems geehrt worden sind.

Rückblick von der Fastenwanderung am Sonntag, dem 25. Februar 2018



Zwölf Mitglieder des Taunusklubs und ein Gast fanden sich zur Fastenwanderung von Laurenburg nach Obernhof ein. Davon kamen drei Wanderer nüchtern, d.h. ohne Frühstück, und sie verzichteten auch auf die Vesper während der Wanderung. Das tat der Leistungsfähigkeit keinen Abbruch. Mit 23% Fastenden war es ein erfreulich hoher Anteil, denn nur 10% der Bundesbürger lässt in der Fastenzeit auf bestimmte Nahrungsmittel wie Fleisch, Alkohol oder die eine oder andere Leckerei links liegen.
Auf der Vorwanderung waren die Wege noch durchweicht und rutschig. Jetzt lagen die Temperaturen bei ca. – 8° C. Der Boden durchgefroren und weniger beschwerlich zu begehen. Im Windschatten ging es zunächst steil hinauf zur Brunnenburg, eine Kloster-Ruine aus Katzenelnbogener Zeit, wo die erste Trink-Rast eingelegt wurde. Weniger steil war es durch die freien Felder, wo ein heftiger Ostwind blies. Doch die Strahlen der Wintersonne machten es erträglicher weiter bergan zu wandern. Weit schweifte der Blick über die Lahnhöhen nach Bremberg, Gutenacker und Steinsberg und auf der anderen Seite nach Dörnberg und Charlottenberg. Auch die Schaumburg grüßte mit Ihrem Turm. Am Köblerhof erreichte man auf halber Stecke die Wasserscheide zwischen Dörsbach- und Lahntal. Dann war die zweite Hälfte leicht zu gehen, wenn man auch auf den vereisten Treckerspuren vorsichtig sein musste.

Anstelle einer Einkehr, auf die man dieses Mal bewusst verzichtete, hatte der Wanderführer in Absprache mit der Pfarrerin eine kleine Andacht in der Oberhofener Kirche vorbereitet. Dank der Küsterin, die die Heizung angestellt hatte, war die Kirche wohlig warm. Der Impuls war die Geschichte vom Weizenkorn mit dem Lied „Das Weizenkorn muss sterben“. Weiter erfuhr man von den Aspekten des Fastens wie Religion, Tradition, Dauer ohne Nahrungsaufnahme, Krisen und Hochgefühle, sowie Auswirkungen auf Krankheiten.