Rückblick auf den Arbeitseinsatz am 29. März 2025

Die Mitglieder des Taunusklubs gehen nicht nur zusammen wandern, sondern krempeln auch gern mal die Ärmel hoch. Regelmäßig im Frühjahr bringt der Taunusklub die sogenannte „Taunusklub-Serpentine“ zwischen dem Haus Lindenbach und dem Adolph-Tempel in Schuss. Da dieser Weg noch in gutem Zustand ist, musste ein anderer Einsatzort in Abstimmung mit dem städtischen Bauhof gewählt werden.
Für Samstag, 29. März rief der Vorstand seine Mitglieder zum Arbeitseinsatz auf und zwar an zwei Wanderwegen. Einmal auf dem Weg, der vom Wasserbehälter am Westersbachweg zur Bismarck-Höhe führt. Ein umgestürzter Baum hatte mit seinen Ästen und Zweigen den Weg fast unpassierbar gemacht und zum anderen an der Serpentine, die vom Aussichtspunkt am Ernst-Vogler-Weg zur Bismarck-Höhe führt.

Pünktlich um 11 Uhr wurde die Arbeit von den anwesenden zehn Mitgliedern aufgenommen. Ein Mitglied hatte am Vortag mit seiner Motor-Kettensäge die dicksten Äste durchtrennt und für die anderen die Basis für die Hand-Arbeit geschaffen. Mit einer Bügelsäge wurden die etwas schwächeren Äste gekürzt. Alle Äste und Zweige wurden vom Weg gezogen und am Wegrand gestapelt. Nachdem der Weg noch geharkt wurde, kann man jetzt unbehindert und mit erhobenem Kopf den Baumsturz passieren.

An der Serpentine wurden die Wegekehlen mit der Spitzhacke geebnet, die schmalen Teilstücke verbreitert und mit der eisernen Harke von herumliegenden Ästen und Steinen befreit. Nun ist die Serpentine wieder sicher zu begehen.

Nach gut eineinhalb Stunden hatten alle ihr Pensum geschafft. Zum Dank für den fleißigen Einsatz gab es eine zünftige Vesper. Dem Bauhof wird für seine Unterstützung durch Profi-Gerät ebenfalls gedankt.

Mit Vorfreude auf die nächste Wanderung auf den top gepflegten Wegen gingen alle zufrieden heim.

Fotos: Roswitha Vitiello










Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, 23. März 2025 auf dem Langhalsweg Osterspai

Zum Frühlingserwachen startete der Taunusklub Bad Ems in zwei Gruppen auf den Langhalsweg Osterspai-Flisen bzw. eine Verlängerung über Filsen. Der Wanderführer begrüßter am Start in Osterspai 23 Wanderbegeisterte und zwei Hunde mit dem Wanderspruch „Frühlingserwachen“ von Elvira Lehmann. „Aus der dunklen, kalten Erde wächst das Leben neu heran. Krokusse und Hyazinthen halten uns in ihrem Bann. Endlich ist es länger heller und die Sonne wärmt so schön. Lockt die Menschen aus den Häusern, wollen nun spazieren gehen. Freuen sich an all den kleinen Blumen, die nun bunt erblühen. Auch die Bienen sind schon fleißig, wenn von Kelch zu Kelch sie ziehen. Winterschwermut schwindet langsam. Frühlingshoffnung macht sich breit, in den Herzen, in den Wäldern. Was für eine schöne Zeit.“

Eine Kleingruppe unter der Führung von Gerd Unruh folgte vom Dorfplatz Osterspai der ausgeschilderten Langhalswegeführung. Die übrigen 17 Personen folgten Franz Kemper  zunächst gegen die vorgeschriebene Wanderrichtung durch den schönen Fachwerkort. Doch schon bald folgte man unbefestigten schmalen Wald- und Wiesenwegen. In ständigem Auf und Ab wurden die Aussichtspunkte Kippelspitze, Spayblick und Mittelrheinherz angesteuert. Als Frühlingsboten grüßten am Wegesrand Buschwindröschen, stinkende Nieswurz, Veilchen, Lerchensporn und Immergrün. Nachdem die Burg Liebeneck passiert war ging es über den Höhenrücken Richtung Filsen. Von Lerchengesang begleitet und zunehmend sonnigem Wetter erreichte man einen Vier Burgenblick auf die feindlichen Brüder, Burg Liebeneck und die Marksburg. Von nun an ging es stetig abwärts nach Filsen. Frisch erblühte Schlehen, Pfirsich- und Mirabellenbäume säumten den Weg zurück nach Osterspai. Dort trafen sich beide Gruppen zur Schlußrast in einer Winzerstube. Den Wanderführern wurde für die umsichtige und schöne Streckenführung gedankt.



Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, 16. Februar 2025 auf der Wäller Tour „Buchfinkenland“

Als man an diesem Sonntagmorgen früh aus dem Fenster schaute, stellte man mit Erstaunen fest, es war kräftig am schneien, in diesem Winter ja eher ungewohnt. Doch der Winterdienst war wie gewohnt gut unterwegs. Und als sich die Wanderer samt zwei Hunden am Treffpunkt bei Horbach zusammenfanden, hatten sich die Schneewolken verzogen und die Sonne blitzte auf. Ein wunderschöner Wandertag mit leichter Schneedecke konnte beginnen. Erster Wegepunkt war die Marienkapelle mit ihrem freistehenden Glockentürmchen. Nach einer Querung von Horbach ging es dann zum nördlichen Wendepunkt im Hellbach Tal. Die sagenumwobene Altweibereiche am weiteren Weg, von der (nur noch) Reste von einer einst mächtigen, tausendjährigen Eiche zeugen, hat sie wohl noch intakt erlebt. Von der Siedlung Willgenhausen, die um 1500, spätestens im 30-jährigem Krieg wüst fiel, zeugt heute nur noch ein großes Wiesengelände. Weiter ging es dann Richtung Süden im großen Bogen um Hübingen bis zum Beginn des Seelbach-Tals, dem die Gruppe bergab folgte. Im tieferen Tal ist hier eine ganze Teichlandschaft entstanden. Dort, wo der Seelbach auf den Hohenthalbach trifft, liegt die Ruine einer alten Silberschmelze, die von der Bedeutung des Bergbaues entlang der Lahn bis ins Buchfinkenland zeugt. Kurz vor dem Gelbachtal führt die Wanderung über einen schmalen Stieg und anschließende Waldwege wieder auf die Höhe nach Gackenbach. Dort waren dann 15 km erwandert und Höhendifferenzen zwischen 410 müNN und 170 müNN überwunden. Im Gackenbacher Gasthof zum Wiesengrund konnte die zünftige Schlussrast , liebevoll betreut durch die Gastwirtfamilie, abgehalten werden.


Rückblick auf die Jubiläumswanderung der Fitnessgruppe am Donnerstag, 20. Februar 2025

Am Donnerstag, den 20. Februar, versammelten sich 37 Wanderfreunde, um ein ganz besonderes Jubiläum zu begehen: die 700. Wanderung der Fitnessgruppe! Was im Jahr 2011 als kleines gemeinsames Projekt einiger wanderbegeisterter Damen begann, hat sich zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt.

Die Idee hinter den Wanderungen war einfach: Wandern ist gesundheitsfördernd, und Krankenkassen belohnen dies mit Prämien. Doch um diese zu erhalten, brauchte es einen Nachweis. So beschloss die Jahreshauptversammlung des Taunusklubs Bad Ems 2011, regelmäßige Wanderungen anzubieten. Schnell wurde klar, diese wöchentlichen Wanderungen sind eine ideale Ergänzung zu den monatlichen Sonntagswanderungen.

Die erste Fitnesswanderung am 3. Februar 2011 zählte 14 Teilnehmer und führte über eine Strecke von 10 Kilometern. Bereits im ersten Quartal stieg die Teilnehmerzahl auf rund 20 an. Wandern fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch den sozialen Austausch. So wurden die Nachmittagswanderungen oft mit einer gemütlichen Einkehr bei Kaffee und Kuchen abgerundet. Die Wanderungen gewannen schnell an Beliebtheit, und auch viele Gäste schlossen sich den Wandergruppen an. Rund 30 dieser Gäste wurden schließlich Mitglieder des Taunusklubs, was zu einem positiven Mitgliederzuwachs führte. Mittlerweile nehmen oft mehr als 40 Personen teil. Der Rekord wurde am 1. Februar 2024 aufgestellt, als 53 Wanderbegeisterte dabei waren.

Mit dem Klimawandel und den steigenden Sommertemperaturen wurden die Wanderungen ab 2015 im Sommer auf den Vormittag verlegt. Statt Nachmittagskaffee gab es nun ein gemeinsames Mittagessen. Seit 2024 finden die Wanderungen ganzjährig am Vormittag statt.

Um den älter werdenden Teilnehmern gerecht zu werden, wurde 2018 ein zusätzliches Angebot geschaffen: kürzere Wanderstrecken von 6-8 Kilometern möglichst ohne Berganstiege. Beide Gruppen treffen sich meist zur gemeinsamen Schlussrast, was den sozialen Zusammenhalt stärkt.

Die Organisation der Wanderungen erfolgt durch monatliche Pläne, die in der Rhein-Lahn-Zeitung, im „Aktuell“ und online veröffentlicht werden. Zusätzlich erhalten alle Teilnehmer handliche Zettel mit den wichtigsten Informationen. Für die Einkehr werden die Essenwünsche vorab telefonisch durchgegeben, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Gewandert wird bei jedem Wetter, außer bei Sturm, Hagel und Gewitter. Während der Corona-Pandemie musste die Wandergruppe zeitweise pausieren oder in Kleingruppen wandern. Trotz dieser Herausforderungen wurde weitergewandert. Der Taunusklub stellte detaillierte Weg-Beschreibungen und Listen zur Erfassung der Wanderungen für die Statistik und das „Wanderabzeichen“ bereit.

Die Fitnesswandergruppe wird ihre Wanderungen auch weiterhin fortsetzen, selbst wenn es wie am 16. Januar 2025 in Strömen regnet. An dieser Stelle gilt noch ein ganz herzlicher Dank an die „Gründungsmütter“ Ingrid Heinz, Rosi Schulist, (beide verstorben), Vinka Stengel und Gisela Wöll sowie an den unermüdlichen Organisator Wilhelm Augst.

 

Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, 19. Januar 2025 auf dem Wäller Schnippel bei Arzbach

Als sich morgens um 10.30 Uhr 20 Wanderer und zwei Hunde an der Limeshalle von Arzbach trafen, hatte sich der seit Tagen wabernde Nebel verzogen und die Sonne erstrahlte mit ihrer ganzen winterlichen Kraft. Durch verborgene Pfade in Arzbach führte die Wanderung zunächst ins Oberdorfer Bachtal. Beim Anstieg durch den winterlichen Wald, ohne Schnee aber mit viel Reif an den Zweigen, kam die Gruppe an einem der Stichprobenpunkte vorbei, an denen Landesforsten die jährliche Waldzustandserhebung durchführt. Der Punkt gehört zu einem Stichprobennetz an der die Bundeswaldinventur und die inzwischen dritte bundesweite Bodenzustandserhebung im Wald durchgeführt wird. Der Waldboden ist hier eine Besonderheit, er ist stark von Bims aus dem Laacher See Ausbruch überprägt. Eine erste Trinkpause gab es am Germanenblick, einer tollen Arzbacher Wanderhütte. So also schauten die Germanen an der Limesgrenze in die Provinz Germania superior. Die Sporkenburg am Gegenhang stand damals sicher noch nicht, aber ob schon von der Augst gesprochen wurde? Weiter ging es bergauf, vorbei an den Palisaden einer Limesrekonstruktion bis zum Fuß des Großen Kopfes. Da auf der Winterseite der Pfad hinauf doch sehr vereist war, trauten sich nur die mutigsten bis ganz hinauf zum Stefansturm auf der Spitze. Von der Plattform dieses rekonstruierten römischen Wachturms belohnt ein weiter Blick, der von der Montabaurer Höhe über die Hohe First bis in den Taunus, Hunsrück und Eifel reicht. Der Abstieg führte zwischen Großem und Kleinem Kopf hindurch um den Kunzbachkopf herum hinein ins Kunzbachtal – wo noch die eine oder andere rutschige Eisplatte lauerte. Am Emsbach entlang kam man zum Ausgangspunkt Limeshalle zurück und in der Pizzeria am – sehenswerten – Rathaus zur wohlverdienten Schlussrast.

 

Rückblick auf die Adventswanderung am Sonntag 8. Dezember 2024

 Am 8. Dezember 2025 brachen 14 Wanderer pünktlich um 13 Uhr zur diesjährigen Adventswanderung des Taunusklub Bad Ems auf. Der Start war der Bahnhof Bad Ems West mit dem Ziel Nassau und dem Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes. Eingestimmt wurde die Gruppe auf die Tour mit folgendem Wanderspruch:
"Nach Nassau über die Höhen,
lasst uns fröhlich wandern gehen.
Auf dem Markt der Glühwein - das ist schon Brauch -
wärmt die Seele und den Bauch.
Und ein jeder der das kennt,
weiß sogleich es ist ‚Advent‘."

Eine erste Trinkpause erfolgte nach dem Anstieg zum Hasenberg mit Blick auf die Concordiaturmhöhe. Dabei gab es Schokolade und von Else wunderbare Plätzchen vom Kleinen Café in Nassau. In Nassau angekommen wurde der Wanderspruch wahr gemacht und die Teilnehmenden konnten sich dort erst einmal mit Glühwein aufwärmen bevor es ins warme Schlussrastlokal zur gemeinsamen Einkehr ging. Nach der Stärkung im Gasthaus zur Krone erfolgte die Rückfahrt mit dem Schienenersatzverkehr pünktlich.
Alles in allem war es wieder einmal eine tolle Wanderung, bei super Wetter und mit guter Stimmung. An dieser Stelle sei der Wanderführerin nochmals ganz herzlich gedankt!


 

Rückblick auf die Wanderung längst der Kleinbahntrasse am Sonntag 10.11.2024

Mehr als 20 wanderbegeisterte Personen und ein Hund nahmen an der Novemberwanderung des Taunusklub Bad Ems teil. Die Wanderung am Sonntag 10. November 2024 führte die Teilnehmenden auf die Trasse der ehemaligen Nassauischen Kleinbahn. Mit Fahrgemeinschaften starteten die Wanderfreudigen zum Start- und Zielpunkt dem ehemaligen Forsthaus Oberlahnstein. Dort ging es dann los Richtung Braubach in den Zollgrund. Nach einer kleinen Wegänderung ging es auf einem schmalen Pfad auf die Trasse. Dort konnten interessante Auflagen und Widerlager aus Beton betrachtet werden, die den Höhenunterschied des Geländes ausgleichen. Danach wanderte die Gruppe auf einem Fahrweg, der stellenweise zum Hohlweg wurde, bis kurz vor Becheln, wo sich früher der dortige Bahnhof befand. Unterhalb von Becheln ging es dann zurück zum Startpunkt. Mit einer Schlussrast am Campingplatz in Friedrichssegen ließ die Gruppe den Wandertag ausklingen. An dieser Stelle sei dem Wanderführer nochmals ganz herzlich gedankt!