Am Sonntag dem 14. Juni 2026 trafen sich, wie verabredet, neun Tauniden und drei Gäste am Westbahnhof in Bad Ems, um von dort mit PKW-Fahrgemeinschaften nach Boppard am Rhein zu fahren.
Während des Treffens gab es noch einen kräftigen Regenschauer, aber zum Rest des Tages erwartete die Gruppe herrliches Wanderwetter.
Am Parkplatz bei der Seilbahn in Boppard traf man auf zusätzlich drei Tauniden und drei weitere Gäste.
Zuerst wurde die Gruppe von nun achtzehn Wanderern und auch zwei Hunden begrüßt und mit folgendem Wanderspruch auf den Tag eingestimmt: „Langes Gehen, ausge-dehntes Wandern – das ist Balsam für Seele und Körper!“
Der gut ausgeschilderte Rundwanderweg beginnt ca. 1,6 km stramm bergauf durch schat-tenspendende Laubwälder zum Aussichtspunkt „Heinz-Bach-Eck“. Hier kann man wun-derschöne Blicke auf die Bopparder Rheinschleife und die Bopparder Hamm genießen.
Die Bopparder Rheinschleife ist die größte Flussschleife des Rheins. Hier fließt der Fluss in einem außergewöhnlich weiten S-Bogen von nahezu zweimal 180 Grad. Diese markan-te Schleife nennt man auch Bopparder Hamm. Der Bopparder Hamm ist ein sehr guter Weinberg. Aus den Weintrauben werden hervorragende Weine gekeltert.
Weiter ging es bergab durch sehr schöne Laubwälder bis zum Burdenbach. Der Weg ver-läuft zeitweise parallel zu diesem Bach und vorher wurden auch noch die Schienen der Hunsrückbahn überquert.
Dann begann der schweißtreibende Aufstieg zur Liesenfeld-Hütte. Sie liegt etwa auf hal-ber Strecke und bietet einen hervorragenden Blick auf das imposante Hubertusviadukt der Hunsrückbahn. Die Gruppe konnte sogar einen Personenzug sehen, der diese Brücke überquerte.
In der Hütte wurde die verdiente Mittagspause eingelegt. Eine Wanderin hatte Schokola-denkuchen gebacken und verteilte Stücke, die sehr dankbar und lobend angenommen wurde!
Nach der Mittagspause wurde zur zweiten Hälfte der Wanderung aufgebrochen.
Es waren doch noch einige Höhenmeter mit recht anspruchsvollen Pfaden zu überwinden. Diese Schwierigkeiten wurden allerdings von der Gruppe bravourös gemeistert.
Nach Erreichen des Ziels fuhren ging es zum Restaurant „Zum Anker“ in Spay zum ab-schließenden gemeinsamen Essen. Dort trafen noch zwei weitere Tauniden ein, die aus Gesundheitsgründen dieses Mal nicht mit wandern konnten.
Im Abschlussgespräch waren sich alle einig: Es war eine wunderschöne Wanderung in sehr schöner Natur! Die Gruppe dankte den Wanderführern für die gelungene Organisati-on und Durchführung.
Text und Fotos: Joachim Müller
Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, den 14.Juni 2026 „Traumschleife Elfenlay“
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