Rückblick auf Adventswanderung am 29. November 2015 Bad Ems-Miellen-Bad Ems



Es ist schon lange Tradition die Wanderung am Anfang der Weihnachtszeit durch eine Pause der besonderen Art zu unterbrechen. So war es auch dieses Jahr. Die Wanderer marschierten los am Westbahnhof und gingen auf dem Lahnhöhenweg zunächst nach Nievern, wo die Gruppe sich teilte. Die nicht ganz „Schwindelfreien“ liefen einen kleinen Umweg um den kurzen alpinen Teil der Strecke zu umgehen.
Oberhalb von Miellen an der Gefallenen-Gedächtnis-Kapelle waren alle Wanderer wieder zum Singen vereint und mit bester Laune stiegen sie zum Ort hinab mit dem Ziel die Garage der Familie Mönig heimzusuchen. Dort wurden die Wandersleut mit Glühwein und heißem Apfelsaft erwartet und hatten bei dieser Pause viel Spaß. So machte ihnen der leichte Regen auf dem Rückweg an der Lahn nicht viel aus.


Im Badhaus warteten schon die Nichtwanderer in einem Raum, der für Kaffee und Kuchen gedeckt und hübsch mit süßen roten Sternchen dekoriert war. Beate Unruh zeigte die Bilder der Wipptal-Wanderfahrt und alle genossen eine besinnliche Adventstimmung. Das Kerzenlicht war Thema bei den vorgetragenen Texten und wie immer wurde gemeinsam fröhlich gesungen. So begann für den Taunusklub die Adventzeit in Bad Ems... An dieser Stelle sei allen freiwilligen Helfern für das gute Gelingen der Wanderung und Feier nochmals recht herzlich gedankt.

Wanderung am 08. November 2015 auf dem Traumpfad Elfenlay


 
Mit dem passenden Wanderspruch zu dem traumhaften Herbstwetter marschierten die 44 Wanderer des Taunusklubs Bad Ems vom Bopparder Bahnhof zum Einstieg „Traumpfad Elfenlay“.
Es war ein langer Zug, der sich etwas später im Gänsemarsch die Höhe hinaufschlängelte. Der erste Ausblick am Ende des Pfades ließ die Stadt unten klein und die Hänge ringsum hoch erscheinen. Da hinauf musste die Gruppe noch. und so setzten die fitten Wanderer auch gleich ihren Weg nach oben fort. Begleiter dieses Wanderweges ist die seit 1990 unter Denkmalschutz stehende Hunsrückbahn, die 1908 als steilste Schienenbahn Deutschlands erbaut wurde und hier auf einer Strecke von sechs Kilometern 300 Höhenmeter überwinden muss.
An diesem Tag hatten sich die Elfen wohl zurückgezogen, um einer farbenprächtigen Natur den Vorrang zu lassen. Golden leuchteten die verbliebenen Rebenblätter am Bopparder „Hamm“. Hier und da zeigten sich noch letzte Blüten. Dazwischen schimmerte das Grün der bewaldeten Berghänge.
Das Auf und Ab des Wanderweges wurde in vielfältiger Weise belohnt. Einmalig war der Ausblick von der Liesenfeldhütte ins Tal. Hier überspannt mit sechs Bögen ein 50 m hohes Viadukt die Hubertusschlucht.

Während unserer Mittagsrast an diesem markanten Aussichtspunkt fuhr ein Zug über dieses imposante Bauwerk und verschwand gleich wieder im Tunnel. Vom „Sabelsköpfchen“ ging der Blick noch einmal weit ins Land. Ein einzigartiges Panorama liegt hier vor dem Betrachter. Die Quizfrage „Welcher Ort ist weit hinten am Horizont zu sehen?“ wurde nur von wenigen richtig beantwortet. Der kleine Ort „ganz hinten“ ist Becheln. Der Abstieg durch das „Bundenbachtal“ war dann doch nicht so ohne, es kamen aber alle heil in der Stadt und im Schlussrastlokal an.






Rückblick auf die Wanderung vom 11.10.2015


Die rheinhessische Rotweininsel Ingelheim am Rhein und die Landeshauptstadt Mainz waren die Ziele des Oktoberausfluges.

Zu Beginn galt es sich zu entscheiden: wandere ich Gruppe A und 17 km, Gruppe B 12 km oder schließe ich mich der S-Gruppe an, die in Ober-Ingelheim eine Führung durch und um die Burgkirche erlebte. Danach fuhren sie zum Mittagessen in ein Ausflugslokal auf die Höhe mit einem Bismarckturm. Dieser kann bestiegen werden und hat dann ein herrliches Panorama auf den Rheingau zu bietet. In einem angrenzenden Gehege sind noch sieben bengalische Tiger zu bewundern.

Die A-Wanderer folgten sandigen Pfaden durch den Lennebergwald bis zum 177 m hohen Lennebergturm. Im neugotischen Stil mit einem Zinnenkranz geschmückt, kommt man mit 42 Stufen auf seine Aussichtplattform. Am prächtigen Schloss Waldthausen ging es vorbei. Errichtet wurde diese Villa im Auftrag von Freiherr Martin Wilhelm von Waldthausen (1875-1928), heute ist sie im Besitz des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz. Die anschließende freie Landschaft mit zahlreichen Aussichten, durch Obstplantagen und Weinberge erfreuten die Wanderer besonders. Mehrfach konnten Zugvögelschwärme am Himmel beobachtet werden. Für einen kurzen Blick in die Burgkirche in Ober-Ingelheim reichte noch die Zeit, bevor sich alle drei Gruppen nach einem Rundgang durch die Kaiserpfalz in Nieder-Ingelheim wieder zusammenfanden. Die mächtige Anlage der ehemaligen Kaiserpfalz war in ihrer Größe beeindruckend, ebenso die – wenn auch neu errichtete – Saalkirche, die damals als Pfalzkirche erbaut wurde.

Die B-Wanderer konnten es ruhig angehen lassen. Ihre Wegstrecke ohne Anstiege führte durch eine einzigartige Naturlandschaft. In kräftige Farben leuchteten die Herbstblumen in den Gärten und die Wiesen hatten sich ebenso geschmückt. Alte Baumriesen haben hier bizarre Formen gebildet. Ständiger Begleiter war der Rhein, wo die zahlreichen Wasservögel die fehlenden Schiffe ersetzten.
Auf der gegenüberliegenden Rheinseite waren die Silhouetten von Eltville bis Hattenheim zu erkennen, ebenso Schloss Vollrads und das Kloster Hildegardis bei Bingen. In Ingelheim machte die Gruppe noch einen kurzen Abstecher in einen „Bibelgarten“. Dort sind um den künstlich angelegten Berg Sinai eine Vielzahl von einst in Palästina heimischen Gewächsen angepflanzt worden.

Um 16 Uhr nahm der Bus alle Teilnehmer an der Kaiserpfalz wieder auf und brachte sie zur Schlussrast nach Mainz in ein historisches Weinlokal. Nach dem Genuss von rheinhessischen Spezialitäten wurde der Weg zum Omnibus durch die Mainzer Innenstadt gewählt. Durch die Fußgängerzone ging es am Theater, dem 50. nördlichen Breitengrad, am Gutenberg-Denkmal und am Dom und Rathaus vorbei direkt zum Rheinufer und in den Omnibus.




Kultur kommt beim Taunusklub Bad Ems nicht zu kurz – ein Teil der A-Wanderer auf der Gartenseite von Schloß Waldthausen im Lennebergewald

Ein Teil der B-Wanderer inmitten der Kaiserpfalz von Ingelheim

Rückblick auf die Wanderreise in die Vogesen Viermal schlafen – fünfmal wandern! Herbstausflug in die Nordvogesen vom 30.9. – 4.10.2015


Lebendige Partnerschaft zwischen französischen und deutschen Wanderern wurde Anfang Oktober in den Nordvogesen praktiziert. In Lembach, westlich von Wissembourg, hatte die gebürtige Französin und Mitglied im Taunusklub Bad Ems Dr. Frédérique Bruban ihre 19 Teilnehmer gut einquartiert. Drei Häuser weiter wurde im Feinschmeckerlokal jeweils das Abendessen eingenommen. Lukullischer hätte man es nicht besser treffen können. Das Wanderprogramm für die fünf Tage ist von einem Franzosen und einem Deutschen ausgearbeitet worden.
Die Nordvogesen sind ein Bergland das stark zertalt ist. Bizarre Felsenformationen aus Buntsandstein, welche häufig mit Ruinen aus dem 12. Jh. gekrönt sind prägen die Landschaft.
Drei Personen reisten ganz zeitig an, um am ersten Nachmittag an einer zweistündigen Führung durch einen Bunker der Maginot-Linie bei Lembach teilzunehmen. Die Führung, 25 m tief unter der Erde, war beeindruckend und kalt. Der damalige Verteidigungsminister André Maginot (1877 – 1932) hat diesen uneinnehmbaren Verteidigungsgürtel von 200 km Länge durch das Elsass bauen lassen. In Betrieb genommen wurde der Bunker, ausgestattet mit Geschützturm, Munitionsdepot, Aufzug, Stromzentrale, Krankenstation, Schlaf- Ess- und Duschräumen und Versammlungsraum allerdings nur zehn Monate von 1939 bis zum 1. Juli 1940.

Der zweite und dritte Wandertag wurde den Ruinen auf den Buntsandsteinfelsen gewidmet. In ständigem Auf und Ab hat die flotte Truppe an einem Tag beispielsweise fünf Ruinen erwandert und auch besichtigt und dabei eine Wanderstrecke von 23 km zurückgelegt.
Besonders beeindruckend ist die Burgruine Fleckenstein. Wie die anderen Ruinen steht sie auf einem riesigen Felsen, in den Kammern und Treppen gehauen wurden, um bis ganz nach oben zu gelangen. Touristisch wird die Ruine Fleckenstein gut vermarktet etwa mit einer Rätseltour, mit Köhlererlebnis, einer Walderlebnisausstellung sowie einem Souvenirladen.
Alle Ruinen sind sicher zugänglich gemacht, steile Treppen führen immer bis zu einer Aussichtsplattform mit wunderbaren Ausblicken auf die bewaldete, wenig zersiedelte Landschaft.
Am 3.10. wurde bei Ludwigswinkel der über 1 km lange Buntsandsteinfelsen „Altes Schloss“ umwandert. Passend zum Datum, dem Tag der Deutschen Einheit, endete dieser Wandertag auf dem „Helmut-Kohl-Chemin“.
Während sich das Gros am Abreisetag auf den Heimweg machte, gab es eine kleine Gruppe, die entgegengesetzt von Bad Ems noch einen Ausflug unternahm. In Wingen-sur-Moder wurde das neue Musée Lalique besichtigt. René Lalique (1869 1945) franz. Goldschmied und Glaskünstler, wurde hier eine große Ausstellung gewidmet. Er schuf Schmuckstücke im Jugendstil, Vasen, Beleuchtungskörper und Parfumflakons.
Der daran anschließende Nachmittagsspaziergang belohnte die wenigen Teilnehmer noch mit dem Fund mehrerer Steinpilze, die dann in Bad Ems verarbeitet wurden.



Rückblick auf die Wanderung.am Sonntag dem, 27. September 2015 an der Stahlbergschleife




Am 27. September führte die Wanderung des Taunusklubs in ein Weinbaugebiet. Mit der Bahn ging es nach Bacharach dem Start- und Zielpunkt. Die zwei Gruppen  wanderten bei herrlichem Frühherbstwetter rundum Bacharach mit unterschiedlicher Strecklänge. Die B-Gruppe bewältigte die original Stahlbergschleife, einen Premiumwanderweg, der sie an verschiedene Highlights führte. Zu erwähnen ist beispielsweise die Burg Stahleck, die Wernerkapelle und zuletzt noch die Ruine Stahlberg, die zur Mittagsrast einlud und der Strecke ihren Namen gab. Von dort hatten die Wanderer eine wunderschöne Aussicht auf den Weinbauort Steeg und einen Teil der zurückgelegten Strecke. Der weitere Weg führte sie auf die Rheinhöhen zum Heineblick. Hier genossen sie den Ausblick ins sonnige Rheintal. Steile Treppen führten die Wanderer nach Bacharach zurück, wo die Schlussrast stattfand. Nach einer kurzen Stärkung erkundeten einige Wanderer Bacharach bzw. labten sich am kühlen Wein. Eine gelungene Wanderung klang mit der Bahnfahrt nach Bad Ems aus.


Rückblick zum Sterntreffen des Westerwaldvereins am 13.9.2015

  Bad Ems den 15.9.2015
MANUSKRIPT – Einsendung zur Veröffentlichung in:
1)  aktuell - Heimat- und Bürgerzeitung für die Verbandsgemeinde Bad Ems
  Rubrik:   "Wandern
A.Specht@Bad-Ems.de
2)  Nassauer Land – Heimat- und Bürgerzeitung für die Verbandsgemeinde Nassau
  Rubrik:   "Überregionale Vereinsmitteilungen"
   N.Kaiser@vgnassau.de oder poststelle@vgnassau.de
 Das jährlich stattfindende Sterntreffen des Westerwaldvereins fand dieses Jahr in Koblenz statt. Gastgeberverein Koblenz mit dem Vorsitzenden Herrn Hackspiel lud ins Soldatenheim auf die Horchheimer Höhe ein. Viele Zweigvereine versammelten sich dort und hörten launige Grußworte vom Oberbürgermeister der Stadt Prof. Hofmann-Göttig, vom Vorsitzenden des Westerwaldvereins Landrat Schwickert und vom Vorsitzenden des Zweigvereins.Umrahmt wurde die Veranstaltung von einer jungen Musikband.
Der Zweigverein Bad Ems wanderte über die Schmittenhöhe zum Soldatenheim. Es wurde eine interessante naturkundliche Wanderung. Auf der Schmittenhöhe zeigten sich in großer Zahl die Taurusrinder und die Konikpferde, die gerade Besuch von ihren Tierpflegern hatten. Diese berichteten, dass sie täglich nach den Herden schauen und hatten just an diesem Tag frische Äpfel und alte Brötchen ihren Schützlingen mitgebracht. Dann wurden Champignons gesichtet und geerntet. Ein Hornissennest unter der alten großen Eiche erregte Aufsehen und ein Frosch wurde im Wald entdeckt und fotografiert.
Ein „Schäfchen“ ging der Wandergruppe verloren. Doch Dank mobilephone und googlemaps fand es zurück in seinen Stall.



 
Auf den Wanderungen des Taunusklub Bad Ems gibt es immer wieder viel Schönes inmitten der Natur zu entdecken

Die Wanderer konnten auf der Schmittenhöhe eine große Zahl an Taurusrinder und die Konikpferde fast hautnah erleben

Im Soldatenheim auf der Horchheimer Höhe bekam der Taunusklub den Wimpel für die Teilnahme am Sterntreffen der Westerwaldvereine überreicht. Auch in diesem Jahr wurde dort der Taunusklub als zweitstärkste Teilnehmergruppe besonders erwähnt.

Rückblick auf die Wanderung und Bustour am 9. Aug. 2015



Eine wunderschöne Wanderung führte am Sonntag dem 9. August den Taunusklub in die Vulkaneifel. Start für alle drei Wandergruppen war Schalkenmehren. Die Senioren wanderten auf dem Rundweg um das nach dem Ort benannte Maar. Nach dem Mittagessen fuhren sie mit dem Bus nach Manderscheid.  Dort erlebten sie eine Führung durch das Maarmuseum. Diese muss wohl sehr interessant gewesen sein, denn alle waren voll des Lobes über das ihnen vermittelte Wissen.

Die beiden anderen Gruppen hatten bis auf eine kleine Zusatzschleife für die A-Gruppe den gleichen Weg. Gemeinsam erklommen sie den Weg zur hohen List, um dann unterhalb der Sternwarte ein weiteres Maar zu sehen. Vielen von ihnen war der Begriff Trockenmaar nicht bekannt. Anhand einer Informationstafel wurde dies anschaulich erläutert. Weiter ging es auf schönen Waldwegen an einem Fischweiher vorbei ins Tal der Lieser. An einem Sauerbrunnen konnten die Trinkflaschen mit kühlem Nass aufgefüllt werden. Nach ein paar Kilometern wurde dann das Gemündener Maar erreicht. Hier gönnte sich die A-Gruppe eine kleine Pause um danach den Aufstieg zum Drohnturm anzugehen. Dort im Naturschutzgebiet hatten die Wanderer eine schöne Aussicht in die nähere und weitere Umgebung. Nach kurzer Zeit wurde dann das Weinfelder Maar erreicht, welches auch Totenmaar genannt wird. Oberhalb befindet sich eine kleine Kapelle als einziges Restgebäude des nach einer Pestepidemie im 14.Jahrhundert verlassenen Dorfes Weinfeld. Weiter ging es zum Schalkenmehrener Maar am Maarkreuz vorbei zur Schlussrast, wo sich alle Gruppen wieder trafen. Ein herrlicher Wandertag in einer schönen Gegend war zu Ende. Der Bus fuhr die zufriedenen Wandrer danach nach Bad Ems


zurück. Herzlicher Dank gilt auch hier wieder allen Wanderführern!

Rückblick auf die Abendwanderung am 25. Juli 2015


Bei angenehmen Temperaturen fand am Samstag dem 25. Juli die traditionelle Abendwanderung des Taunusklubs statt. Wie jedes Jahr begann die Wanderung am Bahnhof in Nassau. Die 35 Teilnehmer wurden dazu mit dem Spruch von Johann Wolfgang von Goethe motiviert: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“
In Nassau teilte sich die Gruppe auf. Ein paar Wanderer zogen es vor auf dem Radweg zu gehen. Der größere Teil der Gruppe jedoch folgte zu Beginn der Markierung des Lahnwanderweges. Fast immer im Schatten von Bäumen ging es auf und ab bis Weinähr und dort über den Gelbach. In diesem Jahr führte die Tour nicht über den Himmelberg, sondern über die „Alte Poststraße“ nach Obernhof. Immer wieder überwältigend sind auf dem Weg die Ausblicke auf das Lahntal mit seinen Weinbergen und das Kloster Arnstein.
Mit den Wanderfreunden, die mit dem Zug angereist oder auf dem Radweg gewandert sind, versammelte sich schließlich die „Taunusklub-Familie“ mitsamt ihren Gästen in einer Weinstube zum gemütlichen und fröhlichen Ausklang. Anschließend ging es mit dem Bus (Schienenersatzverkehr) wieder zurück nach Bad Ems. Trotz vorhergehender Bedenken funktionierte die An und Abfahrt bestens. An dieser Stelle sei den Wanderführern nochmals herzlich gedankt!






Rückblick auf die Wanderung im Andernacher Stadtwald am 12. Juli 2015


Bei strahlendem, angenehm warmem Sommerwetter brachen 28 Teilnehmer am Sonntag dem 12.07.15 zur Wanderung in den Andernacher Stadtwald auf. Gleich zu Anfang hatten beide Wandergruppen einen schweißtreibenden Anstieg zu bewältigen. Dafür wurden sie dann gleich bei der ersten Trinkrast durch einen wunderbaren Ausblick über das Rheintal belohnt. Die Strecke lief danach für längere Zeit fast eben durch schattigen Wald. Es ging entlang der Hangkante des Rheintals, bis der Weg wieder steil anstieg und die Wanderer nochmals 100 m bis zum Andernacher Kreuz überwinden mussten. Dort hielten beide Wandergruppen Mittagsrast. Auf einer großen Lichtung davor, fand zur selben Zeit ein Waldgottesdienst statt und die Wanderer waren von vielen fröhlichen jungen Leuten umgeben. Die A-Wanderer waren schon früher angekommen, deshalb machten sie sich bald wieder auf den Weg, vorerst noch auf der Höhe, um dann ins Tal abzusteigen und einen Abstecher zur Burg Namedy zu machen. Die B-Gruppe wanderte nach der Mittagsrast abwärts ins Tal, nahe dem Namedyer Bach. Bei ihrem Abstecher zur Burg Namedy hatte die A-Gruppe das große Glück den Innenhof der Burg besuchen zu können. Normalerweise ist die Burg geschlossen, aber an diesem Tag fand dort ein interkultureller Gottesdienst statt. Nachdem die B-Gruppe das Tal bei Namedy durchwandert hatte, führte der Weg wieder hinauf, mit moderater Steigung. Ungewollt machte sie noch einen Abstecher bis zum "Mönchsbrunnen", an dem die mitwandernden Hunde ihren Durst löschen konnten. Danach ging es dann für alle wieder hinunter, die gewonnene Steigung war verloren und musste erneut zurückgelegt werden. Letztendlich trafen sich beide Wandergruppen am Aussichtspunkt Kanzel. Dort wurde der Panoramablick über das Neuwieder Becken genossen. Daran schloss sich der Abstieg zurück nach Andernach an. Beim Abstieg kamen schließlich doch noch die mitgebrachten Regenschirme zum Einsatz. Im Café "Stilvoll" am Marktplatz in Andernach ließen die Wanderer bei der Schlussrast die Tour ausklingen, bevor sie voller guter Gedanken die Heimreise nach Bad Ems antraten.

Wiedersehen mit Ehrenmitgliedern aus England

Unsere englischen Ehrenmitglieder Peggy und Roy Haycock (aus Droitwich,
GB) legten am 30. Juni am Moselufer an. Mit der "Rex Rheni"  befanden sie sich auf einer Flusskreuzfahrt von Köln nach Basel.
Die Wiedersehensfreude war groß, denn seit über 30 Jahren pflegt man mit den Wanderfreunden diese Partnerschaft.

Gudrun Freier, Beate und Gerd Unruh begrüßten sie standesgemäß mit Sekt und Häppchen




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Wanderfahrt nach Steinach im Wipptal/Tirol vom 14.-21.Juni 2015


Die Urlaubsregion Wipptal mit seinen abgeschiedenen stillen Seitentäler war das Ziel der diesjährigen Wanderfahrt des Taunusklubs. Das Wipptal liegt 20 km südlich von Innsbruck im Tal der Sill und der bekannten Brennerautobahn. Die Wanderziele führten ausschließlich in die hübschen Seitentäler: Schmirntal, Navistal, Gschnitztal und Obernbergertal.

Sechsundvierzig Teilnehmer nahmen das Wanderangebot wahr und erfüllten das anspruchsvolle Programm der Wanderführer. Manchmal hatte man das Gefühl in einem Trainingslager zu sein, denn die täglich geleisteten Höhenmeter beweisen dies. In drei Wandergruppen perfekt geführt bezwang die B-Gruppe in dieser Wanderwoche z.B. ca. 2000 Höhenmeter und die A-Gruppe 4000 Höhenmeter. Die S-Gruppe war ebenfalls ganztägig unterwegs und leistete ihren Beitrag zur gesund erhaltenden Fitness.
Leider war die Sicht auf das Bergpanorama der Zillertaler und Stubaier Alpen wenig aussichtsreich, da Nebel und Regen oft ein Hindernis waren. Jedoch konnten sich alle an den bunten Almwiesen erfreuen. Die Alpenflora wechselte ihren Blumenreichtum jeweils auf die erklommenen Höhenmeter. Dank der mitreisenden Pflanzenexperten wurden alle Blumen identifiziert wie z.B. gelbes Veilchen, Trollblume, Alpenrose und Enziane in groß und zart. Mittendrin auf den Almen standen oft Rindviecher, besonders das Nordtiroler Grauvieh beeindruckte mit seinem roten Haarbüschel zwischen den Hörnern.

Im Gschnitztal hat die Wandergruppe ein neu aufgebautes Mühlendorf vor einer spektakulären Wasserfallkulisse besichtigt. Der höchstgelegene Wallfahrtsort Tirols, das Kloster Maria Waldrast auf 1.640 m Höhe, wurde besichtigt. Der smaragdgrüne Obernberger See fand besonders viele Bewunderer und dort wurde noch ein Abstecher zur Kapelle Maria am See unternommen.
Das Wandern gefiel sehr und die Einkehr in die Almhütten war die tägliche Belohnung für all die Anstrengungen. Entspannung wurde nach den Wanderungen großgeschrieben im wunderschönen Schwimmbad und in der großzügigen Sauna des Hotels. Das Abendessen zeichnete sich durch eine moderne Frischeküche aus.
Zwei gestandene Tiroler, der Franz und der Alfred, bereicherten einen Abend mit der Quetschkommod, Gitarre und Gesang, so lange, bis sich die Zuhörer erhoben und sich zu einer flotten Polonaise hinreißen ließen.
Alles in allem war es eine schöne Wanderwoche, auch deswegen, weil die Wipptal-Touristik die Gruppe bestens betreute.




 Die Gruppe B unterhalb der Klamm-Alm im Navistal

Gruppe S startet zur Wanderung ins Gschnitztal

Gruppe A an der Poltn-Hütte mit freiem Blick ins Navistal


Rückblick auf die Bustour und Wanderung in Marburg am Sonntag, den 7. Juni 2015


Die erste Bustour des Taunusklubs führte am Sonntag, den 7. Juni nach Marburg. Erfreulicherweise war das Interesse so groß, dass der Bus mit 50 Personen voll besetzt war.

Die A- und B-Wanderer hatten vom Startpunkt in Caldern ein kurzes Stück den gleichen Weg. Danach wanderten sie in unterschiedlichen Routen über den Lahn-Dill-Bergland-Pfad, unter anderem durch einen herrlichen Buchenwald, bis zur Wehrshausener Höhe. Von dort hatten die Wanderer einen grandiosen Blick auf  Marburg. Der krönende Abschluss war für beide Gruppen das Landgrafenschloss mit seinem weitläufigen Park. Nach dem Abstieg ins untere Stadtviertel erfolgte die verdiente Schlussrast in einem gemütlichen Lokal. Einige erkundeten dann auch noch die Altstadt Marburgs und statteten der eindrucksvollen Elisabethkirche einen Besuch ab. Die Senioren erkundeten die Sehenswürdigkeiten der Stadt und nutzten die Marburger Schlossbahn für eine Rundfahrt. Müde durch die vielen Eindrücke, aber auch bedingt durch die hohen Temperaturen, traten alle die Rückfahrt nach Bad Ems an.

Tag der Vereine in Bad Ems am 31. Mai 2015


Auch der Taunusklub Bad Ems präsentierte sich mit einem Informationsstand auf der oberen Römerstraße.
Den Interessenten wurden am Stand vielfältige schriftliche Unterlagen zum Thema: „Wandern, Radeln und Urlauben in unserer Region“ kostenlos angeboten.
Bei einem Pflanzenquiz konnten Naturliebhaber ihre Kenntnisse über heimischen Pflanzen testen. Sieben Pflanzen gab es zu erkennen: Storchschnabel, Wegerich, Johanniskraut, Wolfsmilch, Nelkenwurz, Habichtskraut und Fingerkraut.
Zum Veranstaltungsende, gegen 17 Uhr, wurden drei Macher des Jahres bekanntgegeben.
Wilhem Augst, der die Fitnesswandergruppe für den Taunusklub betreut, wurde für sein wöchentliches Engagement mit dem dritten Preis geehrt.
Da dieser leider verhindert war, nahm Gerd Unruh, 1. Vorsitzender, stellvertretend für ihn die Urkunde und die Auszeichnung entgegen.



der Informationsstand

"Was blüht denn hier?" denkt dieser Radsportler. Ob er am Pflanzenquiz teilnimmt?







v.l. Frank Ackermann, Moderator; Vertreter der Roten Husaren 2. Preis; Gerd Unruh, Taunusklub nimmt den 3. Preis für den verhinderten Wilhelm Augst entgegen; Michalea Cetto, Jury, Rhein-Lahn-Zeitung; Berny Abt, Jury, Bürgermeister;
Herr Glodek, 1. Preis, Bad Emser Geschäftswelt und Josef Oster, Jury, Bürgermeister der VG






die Urkunde und die Auszeichnung für Wilhelm Augst für die Organisation der Fitnessgruppe


Himmelfahrtswanderung am 14. Mai 2015



Das Ziel der diesjährigen Himmelfahrtswanderung des Taunusklubs Bad Ems war das Bierhaus von Arzbach. Dazu hatte sich am Treffpunkt beim Friedhof in Bad Ems  um 9.30 Uhr die stattliche Zahl von fast 50Wander/  innen eingefunden.  Deshalb wurde dann doch auch eine Unterteilung in eine A-bzw. B-Gruppe vorgenommen.
Der Wettergott meinte es an diesem Tag gut mit den Taunusklub-Mitgliedern und den Gästen. Es war sonniges aber nicht zu heißes Wanderwetter, was die gute Stimmung unterwegs noch förderte.
Die B-Gruppe ging den Hin- und Rückweg über den Fuß- und Radweg Bad Ems – Arzbach, den die A-Gruppe nur für den Rückweg nutzte.
Die „A.-Gruppe“ wanderte zunächst über die Straße am Weißen Stein bis zum Linzgrund.  Hier wurde die Mountainbike-Strecke gekreuzt und von dort aus führte dann der Weg über Eisenbach und Besucherstollen weiter bis zum „Adolfschacht“ auf dem Bergbauweg. Beim Besucherstollen und „Adolfschacht“ gab es kurze Erläuterungen zu den Bauwerken, ebenso zu der über weite Wegstrecken immer wieder sichtbaren Ruine „Sporkenburg“. Nach einem kurzen Stück abwärts durch das Pitschbachtal führt dann ein weitgehend ebener Weg durch Wald und Wiesen unterhalb des Klingelkopfs in Richtung des Kunzbaches. Nach Überquerung des Kunzbaches war nach einem kleinen Hügel das Lokal für die Mittagsrast, das „Landhotel Altes Bierhaus“, in Sichtweite und die Hälfte der Gesamtstrecke von 
12 km war damit erwandert

Im „Bierhaus“ wurden dann alle Wanderer/ - innen bei einer kräftigen Mittagsrast für die Anstrengung belohnt.

Nach der Stärkung ging es dann auf dem Rad- und Wanderweg Bad Ems -Arzbach zurück nach Bad Ems.  Dort angekommen danke der Vorsitzende Gerd Unruh 
dem/der  Wanderfüher/- in für die schöne Wanderung und die Vorbereitung zu derselben.




Jahreshauptversammlung des Westerwaldvereins


Am 9.5.2015 fand die Jahreshauptversammlung des Westerwald-Vereins in Bad Ems im Restaurant "Alt Ems" statt. Von 41 Zweigvereinen waren 21 Zweigvereine vertreten. Der Ausrichter der Veranstaltung war der Zweigverein Bad Ems.




am Rednerpult spricht der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems Josef Oster ein Grußwort

Mitglieder des Zweigvereins Bad Ems

freundliche Kuchenverkäuferinnen von links Uli Balle und Petra Krenzer

 Am Vorstandstisch links Hauptvorsitzender Landrat Achim Schwickert und ganz rechts spricht Gerd Unruh, 1. Vorsitzender des Zweigvereins Bad Ems ein Grußwort

Verleihung der Silberenen Ehrennadel an Beate Unruh (Bildmitte) für 22 Jahre Vorstandsarbeit durch Landrat Schwickert (rechts)

Kräuterwanderung Hohe Lay am 3. Mai

Schon unsere Vorfahren haben wilde Kräuter und Pflanzen zur Nahrung und zum Heilen verwendet. Was damals selbstverständlich war, ist heute nicht mehr so bekannt.
31 interessierte Wanderer machten sich auf die Suche nach diesen „Schätzen“.
Ein leichter Nieselregen hatte vorher alles frisch abgeduscht und bis zum Ende der Tour hielten die Wolken auch dicht.
Zur Knoblauchrauke am Wegrand war gleich zu erfahren, dass ihre Blätter einen schmackhaften Salat ergeben, ebenso die des unscheinbaren Wiesenknopfes.
Auch die Blätter von Schlüsselblume und Primel eignen sich als Rohkost und ihre Blüten können als Tee verwendet werden. Gegen Schwindel und für eine bessere Durchblutung des Gehirns kann Mistel-Tee helfen. Wiesensalbei ist ein gutes Heilmittel bei Erkältungen, ebenso der Spitzwegerich – seine Blätter können auch als Wundpflaster dienen. Dass die Blätter von jungen Buchen dem Salat eine besondere Würze geben, löste schon Erstaunen aus. An vielen Stellen wächst unser Gartenfeldsalat „wild“. Vieles was nicht in den Büchern steht, konnte hier erklärt werden.
An der „Hohen Lay“ war der erste Anstieg geschafft und wurde mit einem betörendem Duft von den zahlreich blühenden Maiglöckchen belohnt. Die mächtigen Steinbrocken des markanten Felsens aus Quarz und Schiefer sind schon beeindruckend.
Von der sich anschließenden Hochebene waren interessante und oft unbekannte Ausblicke ins Lahntal und auf das Kloster, auf Nassau und der Burg oder ins Sulzbachtal zu genießen. An den Hang geschmiegt präsentiert sich die kleine Gemeinde Winden.

Eine so beschauliche Wanderung mit Sehen, Schmecken und Riechen lässt auf diese Weise die ganze Pracht von Pflanzen und Bäumen aber auch von Steinen erkennen.








Rückblick 1 Mai-Wanderung



Nach dem guten Zuspruch im letzten Jahr mit der Wanderung zur Augstblick-Hütte, wurde diese Wanderung auch für  Mai 2015 eingeplant. Neben den „normalen“ Fitnessteilnehmenden hatten sich auch einige andere Mitglieder und Gäste in der Arzbacher Straße eingefunden. 
Es war dann die stattliche Zahl von 28 Wander/ - innen.

Der Wettergott meinte es gut, uns so konnte die ganze, zum Schluss 15 km lange, Wanderung ohne Regen absolviert werden.  Am frühen Nachmittag lachte sogar zeitweise die Sonne.
Vom Treffpunkt aus ging es zunächst in Sichtweite der auch am 1 Mai eingeweihten Mountainbike-Strecke in Richtung Blöskopf und „Römisches Haus“. Durch den herrlichen jungen meist Buchenwald mit seinem frischen hellen Grün wanderte es sich leicht weiter, aber immer bergauf, sodass insgesamt 400 Höhenmeter zu erklimmen waren. Zwischen Kemmenau und Welschneudorf bietet dann ein kleiner Rastplatz eine tolle Aussicht bis weit in den Taunus und an diesem Tag für die Wander/ -innen als Überraschung noch ein kleine süße Stärkung für den weiteren Weg.
Da fast alle noch nicht beim „Weißen Stein“, der höchsten Erhebung in der Verbandsgemeinde Bad Ems, waren, wurde dieser Ort mit einem kleinen Umweg erreicht. Hier ragen imposante große Quarzitblöcke aus dem Boden, die allerdings zwischenzeitlich stark bemoost sind. Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass dies in weit zurückliegender Zeit für die Menschen ein wohl magischer Ort war.
Für die Anstrengungen des Aufstiegs und der beim Abstieg teilweise unebenen Wege wurde die Teilnehmenden dann aber bei einer ausgiebigen Mittagsrast bei der Augstblick-Hütte belohnt. Das Speisen- und Getränkeangebot der Arzbacher Vereine ließ keine Wünsche offen und besonders das Kuchenangebot war überwältigend.

Gut gestärkt und ausgeruht wurde dann der Rückweg zunächst bis zum Bierhaus angetreten. Das war z. T. noch einmal eine Blütenwanderung durch die Obstwiesen vorbei an Pferdekoppeln und Ziegenweiden – wie im Allgäu. Über den Radweg ging es dann flotten Schrittes zurück nach Bad Ems und viele waren erstaunt, als sie die Länge der Wegstrecke erfuhren. Einige Teilnehmende statteten dann noch dem Bergbaumuseum an seinem Fahrtag einen kurzen Besuch ab.

Kaum verwunderlich, dass zum Schluss die Anregung kam, im nächsten Jahr, wenn der 1. Mai auf Sonntag fällt, eine solche Wanderung zu wiederholen.




Blütenwanderung 19. April



Diese Wanderung machte ihrem Namen alle Ehre. Bei strahlend blauem Himmel und schon angenehmen Früh-Temperaturen starteten 39 Wanderer, darunter 2 Gäste, vom Bahnhof  in Kamp. Am  Dorfbrunnen, früher die einzige Wasserversorgung des Ortes, trennten sich die A- und B-Gruppe.
Die A-Gruppe marschierte zunächst  stramm den Bornhofer Berg hinauf. Das Tempo reduzierte sich bald -  der Anstieg war schon etwas müßig. Plötzlich tauchten auf der gegenüberliegenden Talseite die „Feindlichen Brüder“ auf. Die  wechselvolle Geschichte der Burgen Sterrenberg und Liebenstein begann schon im 12. Jahrhundert. Die bekannte Sage beruht auf langen Familienstreitigkeiten, ein Relikt aus dieser Zeit ist die teilweise noch sichtbare Streitmauer.
Auf der Höhe verlief der  Wanderweg weiter auf der „Allee der Bäume“. Hier wird seit 1989 jeweils der „Baum des Jahres“ gepflanzt. Infotafeln weisen auf die einzelnen Baumarten hin.
Von der „Wilhelmshöhe“  bot sich  dem Wanderer ein atemberaubender Blick auf eine der großartigsten und ältesten Kulturlandschaften. Tief unten glänzte der Fluss im Sonnenschein, gegenüber zur Stadt  Boppard und auf die bekannten Steillagen des Bopparder  Hamms.
Direkt unter dem Betrachter präsentierte sich das Wallfahrts-Kloster Bornhofen, dessen Bau bereits im Jahre 1684 fertig gestellt war. Die Klosteranlage war bis 1813   Heimat der Kapuziner Ordensleute. Seit 1890 leben dort Franziskaner hier. Auf dem 1912 entstandenen Pilgerplatz finden bis zu 5000 Menschen Platz.
Weitere  herrliche  Ausblicke – diesmal rheinabwärts - wurden den Wanderern vom „Jakobstempel“ aus beschert. Am Kamphausener Feld tritt der Weg aus dem Wald hinaus und beide Gruppen hatten von dort die gleiche Wegstrecke.
Die Infotafeln zum Halbtrockenrasen und den dort beheimateten Heuschrecken fanden großes Interesse. Direkt neben dem Pfad erstrahlten Orchideen in leuchtenden Farben  und so manche ortstypische Blüte war noch zu bewundern. Von der Filsener Lay offenbarte sich ein  einzigartiger Blick auf den gewaltigen 180-Grad Bogen, den  der Rhein zwischen  Kampbornhofen und Osterspai schlägt. Steil abwärts steigend wurde über eine Bohlentreppe  schließlich Filsen erreicht. Ab der  Filsener Wachport, dem einstigen Torhaus der Ortsbefestigung,  führte der Weg durch die Feldflur   und es präsentiert sich ein Blütenmeer in zart rosa und weiß. Die Kirchen- und Pfirsichbäume hatten sich prächtig geschmückt.  Auf dem Rheinsteig marschierte die Gruppe weiter bis Osterspai. Nach 15 km und 440 Höhenmetern hat die A-Gruppe das Ziel und das Schlussrastlokal erreicht. Die B-Gruppe war auf 11 km unterwegs und hatte 320 Höhenmeter zu überwinden. Auf einem Zuweg zum Rheinsteig erreiche die „B“-Gruppe denselben nach einem kurzen aber heftigen Anstieg von 180 m. Der „Lohn“ dafür waren dann der Anblick einer Vielzahl von blühenden Ostbäumen und Sträuchern. Alles bei bestem Wanderwetter und immer der Blick auf den Rhein, Boppard, Bad Salzig und die Anhöhen des Hunsrücks. Bei der Filsener Lay wurde bei einer kleinen Kapelle die Mittagsrast eingelegt.

drei Fotos der A-Gruppe:




Der erste Anstieg in Kamp ist geschafft

Trinkrast oberhalb von Kamp

Blütenpracht - Kirschblüte

Mittagsrast

Ein Lindwurm auf schmalem Wanderpfad

Schlussrast