Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, dem 2. Oktober 2022 mit den Wanderfreunden aus Grünberg (Hessen)

Hessen stürmen den Limes - Am Sonntag, den 2. Oktober, durfte der Taunusklub Bad Ems Wanderfreunde aus Grünberg (Hessen) auf dem Limesweg führen. Am Bismarckturm wurde die Gruppe aus zwölf Wanderern in Empfang genommen und der Anstieg zur Hohen First bei Kemmenau bewältigt. Mit einem Abstecher zum Weißen Stein ging es weiter Richtung Welschneudorf bis zum Wildbanngraben und dann hinunter zur Arzbacher Hütte für eine kurze Mittagsrast. Der Blick vom Stephansturm auf dem Großen Kopf war etwas durch Nebel getrübt und dennoch beeindruckend. Der Rückmarsch ging durch den Kemmenauer Wald zu den römischen Spuren des Bergbaus am Blöskopf. Über den 3er Wanderweg des Westerwaldverein ging es zum Ausgangspunkt Bismarckturm zurück. Dort bei der Schlußrast waren 18 km zurückgelegt worden. Die Wanderung und der Bad Ems Besuch wird eine bleibende Erinnerung bei den Wanderfreunden aus Hessen bleiben. 




Rückblick auf die Fitnesswanderung am 29. Sep. 2022

Beim letzten Treffen im September der Fitness-Wandergruppe war der Startzeitpunkt letztmalig am Vormittag. Das Lahntal lag noch unter einer Nebeldecke und es war merklich kühl. Die Leistungsgruppe, also jene die eine kürze Strecke gehen, umrundete zuerst die Insel Silberau, dann ging es über die Karl Heyer Promenade lahnaufwärts. Ein besonderes Bild bot sich nahe der Kaiserbrücke. An der Bruchsteinmauer neben dem Fußweg saßen über die Fläche verteilt verschiedenfarbige Tauben, die noch zu schlafen schienen und von der Gruppe geweckt wurden. Als es später durch den Kurpark zurück ging staunten die Wanderer über die vielen Kastanien, die herabgefallen waren. Der Himmel öffnete sich, zeigte sein Blau und die Sonne schien. 


 

Rückblick auf die Wanderung am Sonntag dem 14.08.2022 um Nauroth

Acht Personen und drei Vierbeiner fanden sich am Sonntag dem 14. August zur Wanderung um Nauroth ein. Mit PKWs ging es von Bad Ems aus zum Startpunkt der 14 km langen Rundtour am Wanderparkplatz „Naurother Heide“.
Der gemeinsame Weg führte die Gruppe dann auf dem sogenannten „Wispertrail“ mit dem Namen „Naurother Grubengold“. Diese Bezeichnung kommt von den drei  stillgelegten Schiefergruben, an denen die Tour vorbei führt und die zum Teil besichtigt werden können. Die Abraumhalde der Grube „Rosit“ im wildromantischen Herzbachtal ist heute Naturschutzgebiet und Heimat für wärmeliebende Pflanzen und Tiere.
Dank des guten Wetters konnten die weiten Panoramablicke genossen werden: Am Galgenkopf, ein steiler Pfad an schroff aufgefalteten Felsen und moosbewachsenen Krüppeleichen. Ein genussvoller Höhepunkt auf diesem Wanderweg ist der idyllisch gelegene „Wispersee“, an dem die Wandergruppe ihre Mittagspause eingelegt hatte.
Nach der gemeinsamen Wanderung kehrt die Gruppe zur Schlussrast im Café „Naurother Treffpunkt“ ein. An dieser Stelle sei dem Wanderführer nochmals herzlich gedankt. 





Rückblick auf die alljährliche Abendwanderung mit Einkehr beim Lahnwinzer am Samstag, dem 23. Juli 2022

 In diesem Jahr war die Teilnehmerzahl an der Abendwanderung auf 20 Personen begrenzt. Und genauso viele waren es plus ein Hund, die am Samstag, dem 23. Juli 2022 von Nassau nach Obernhof gewandert sind. Doch zuvor musste die Wanderschar am Westbahnhof noch etwas auf den verspätet eintreffenden Zug warten. Insgesamt verlangte die rund 8 km Wanderstrecke den Teilnehmern aufgrund des heißen Wetters wieder einmal einiges ab, was die Vorfreude auf die gemeinsame Einkehr beim Winzer in Obernhof umso mehr steigerte. Wie immer wurden zwischendurch kleine Trinkpausen gemacht. Dabei genossen die Wanderer zum Teil auch die wunderschönen Ausblicke ins Lahntal. Diesmal wählte der Wanderführer den Weg mal wieder über den Himmelberg. Teile des Wegs verliefen auch auf dem neuen LahnWeinStieg. Das gesellige Beisammensein in der Weinstube Haxel ging leider wieder viel zu schnell vorbei. Einige fuhren schon mit einem früheren Zug zurück. Der Rest genoss noch ein wenig länger den lauen Sommerabend, bevor es auch für Sie wieder mit der Bahn zurück nach Bad Ems ging. An dieser Stelle sei den Wanderführern nochmals herzlich gedankt. 



Rückblick auf die Wanderung des Taunusklub Bad Ems am Sonntag dem 26. Juni 2022 von Weißenthurm über die Rheinhöhe und den Streuobstwiesenweg nach Urmitz

 Am Sonntag dem 26. Juni 2022 fanden sich am Westbahnhof Bad Ems 14 Wanderer und ein Hund ein, um gemeinsam nach Weißenthurm zu fahren. Dort angekommen wurde die Gruppe von den Wanderführern mit folgendem Wanderspruch auf die 12 km lange Tour eingestimmt: "Heute geht es ein wenig bergauf und bergab. Ja, wir halten Euch auf trapp." Vom Bahnhof aus wurde zunächst der Namensgeber der Stadt der „Weisse Thurm“ angesteuert. An dem Wahrzeichen der Stadt ist ein Schild angebracht. Es informiert darüber, dass "Der Weisse Thurm" um 1370 errichtet wurde als Grenz- und Zollturm zwischen den ehemaligen Kurstaaten Trier und Köln. Um 1600 sei dort die Siedlung "Am Weissen Thurm" entstanden. Weiter ging es dann über die Rheinhöhe am Kettiger Berg vorbei bis zum Streuobstwiesenweg. Viele reichlich tragende Obstbäume zeugen von der fruchtbaren Gegend. Neben zahlreichen Kirschbäumen säumten auch einige andere Obstgehölze den Weg wie Apfel, Zwetschen und Holunder. Zudem gab es auf der Tour auch noch viele schöne Aus- und Weitblicke über die Rheinebene. Eine kurze Pause wurde auch noch an der Bergkapelle / Bergheiligenhäuschen eingelegt. Danach ging es schon bald zum Abschluss nach Mülheim-Kärlich. Dort kehrt die Gruppe ein ins Restaurant „Altes Brauhaus Mülheim-Kärlich“. Nachdem sich alle dort gut gestärkt hatten wurde noch bis die rund zwei Kilometer lange Strecke zum Urmitzer Bahnhof zurückgelegt. Von aus fuhr die Wanderschar wieder mit dem Zug zurück nach Bad Ems. An dieser Stelle sei den Wanderführern nochmals herzlich gedankt.


Die Wandergruppe steurte gleich zu Anfang der Tour den „Weissen Thurm“ an, also den Namensgeber der Stadt Weissenthurm.

 An der Bergkapelle in der Nähe der Carl Heinrich Grube wurde eine kleine Pause eingelegt.

Rückblick auf die Wanderung des Taunusklub Bad Ems am 29. Mai 2022 durch das Pommerbachtal in der Eifel

Nach einer beschaulichen Bahnfahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft der Osteifel starten sechs Wanderer und ein Hund ihre Wanderung in Kaisersesch. Die Quelle des Pommerbaches am Sportzentrum war das erste Zwischenziel, dann lag das Zentrum von Kaisersesch mit dem Depeschenreiterbrunnen auf dem Weg. Unter den dort angebrachten Wappen zeigten die von Regina Richeza 1051, Königin von Polen und der französischen Mairie Kaisersesch von 1798 – 1814 die wechselnde Geschichte von Kaisersesch. In einem engen Kanal ging es unter der Autobahn durch in das sich immer tiefer einschneidende Pommertal. Vorbei an den Mühlen und Höfen Hembuchermühle und Wirfuserbach war die Villa Margaritha der nächste Höhepunkt. Die Mittagsrast fand an dem wunderschönen Rastplatz an der Klosterruine Rosental aus dem 12. Jh. statt. Die Zisterzienserinnen zeigten mit ihrer Standortwahl hier ein feines Gespür für die Spiritualität der Landschaft. Sehr ansprechend wurde auch die Pommermühle restauriert. Im Unterlauf des Pommerbach wechselt der Wandersteig häufig das Bachufer, 21 Holzbrücken des Eifelvereins machen die notwendigen Querungen möglich. Ein kleiner Schauer vor Pommern trieb die Wanderschar zur Schlussrast in eine Pommersche Patisserie an. Nach einem Blick auf die Mündung des Pommerbaches in die Mosel konnte nach 20 Wanderkilometern die Rückreise mit der Moselbahn angetreten werden. 




Rückblick auf die Osterwanderung am Ostermontag, dem 18. April 2022

In diesem Jahr konnte der Taunusklub Bad Ems nun wieder die traditionelle Osterwanderung durchführen. So fanden sich am Ostermontag, dem 18. April, um 11 Uhr am Westbahnhof 29 froh gelaunte Wanderer ein. Die Freude war groß, weil man nun endlich wieder die Osterwanderung gemeinsam begehen konnte, die Frühlingssonne angenehm vom Himmel schien und die Natur einen prachtvollen Blütenreigen zum besten gab. Vom Startpunkt aus ging es über die Remybrücke zur Jahnstraße über die Arenbergerstraße, Oberer Flurweg bis zum Oberen Weinberghaus. Dort wurden dann die vom Osterhasen versteckten bunten Ostereier gesucht. Manche verspeisten die Eier schon dort, andere warteten damit noch bis zur etwas späteren Mittagsrast darauf. Weiter ging es dann auf der Kaiser-Friedrich Promenade. Im Wald mussten dann doch keine Baumstämme überklettert werden, weil der Wanderweg wohl kurz zuvor freigeschnitten wurde. Kurz bevor es hinab ins Fachbachtal ging teilte sich die Gruppe auf und ein Teil machte einen Schlenker über die Fachbacher Kapelle, während der andere Teil schon mal das Schlussrastlokal am Campingplatz in Fachbach ansteuerte. Dort wurde die Wandergruppe vom Chef persönlich empfangen. In geselliger Runde und guter Bewirtung ließ man die sonnen- und blütenreiche Wanderung ausklingen. An dieser Stelle sei allen, die zum Gelingen der diesjährigen Osterwanderung beigetragen haben, nochmals ein ganz herzliches DANKESCHÖN gesagt!