Zur Abfahrt nach Gondershausen trafen sich 13 Wanderer am Parkplatz Westbahnhof. Mit Fahrgemeinschaften ging es per PKW zum Ausgangspunkt der Tour. Die Wanderung startete dann bei leider durchwachsenem Wetter. Nach einer kurzen Strecke wurde das Eingangsportal zur Traumschleife erreicht.
Die 16 km lange Strecke abwechselnd im Wald oder auf Feldwegen mit Rastplätzen und vielen Aussichtspunkten erforderte bei leichtem Nieselregen Trittfestigkeit.
Der Höhepunkt war dann die die Baybachklamm mit ihren gigantischen Felsformationen. Fast zur Hälfte der Strecke auf der Rabenlay, dem Namensgeber der Traumschleife, konnte die Gruppe ihre Mittagsrast abhalten. Nach dieser Stärkung ging es dann weiter Richtung „Besembennerkreisel“ und der Holzfigur des letzten Besenbinders von Gondershausen. Vorbei an der Schönstattkapelle führte der Weg zurück zum Ausgangspunkt. Nach einer Einkehr mit Verpflegung trat die Wandergruppe die Heimfahrt an.
Rückblick auf die Wanderung Traumschleife Rabenlay am 19.März 2023
Rückblick auf die Wanderung rund um den Dachskopf am Sonntag, dem 26. Februar 2023
Am Start der Wanderung in Eschbach trafen sich 16 Wanderinnen und Wanderer des Taunusklubs Bad Ems bei strahlendem Winterwetter, um die Gegend rund um den Dachskopf zu erwandern. Diesen Gipfel mit seinen 457 m Höhe galt es zu finden.
Dabei gab es 250 Höhenmeter zu bewältigen und gut 12 km zurückzulegen.
Die heimatliche Taunuslandschaft erstrahlte, dank blauen Himmels und weiß gepuderten Wiesen und Feldern, in voller Pracht des Winters, da in der zurückliegenden Nacht noch ein paar Schneeflocken vom Himmel gefallen waren. Über sacht ansteigende Wald- und Feldwege mit weiter Fernsicht ins Rheinische Schiefergebirge wurde nach der Hälfte der Strecke der Gipfel des Dachskopfes erreicht, der sich jedoch eher unspektakulär zeigt.
Auf der weiteren Wanderstrecke sind die Büschelborner Höfe historisch interessant, die schon seit über 1000 Jahre existieren. Sie waren Teil des fränkischen Königshofes Boppard und des späteren“ Bopparder Reiches“. Die Grenze dieses Reiches bildete auf der rechten Rheinseite der Reichelsteiner Bach, der vollständig umwandert wurde.
Eine geografische Besonderheit ist der „Spitze Stein“. Hier stoßen die vier Gemeindegrenzen von Dachsenhausen, Oberbachheim, Winterwerb und Osterspay zusammen.
Gegen Mittag führte der Weg beständig bergab zum Ziel nach Eschbach mit der Vorfreude auf die Rast im Restaurant „Zur Suhle“ mit seinen traditionellen Fischgerichten zum Beginn der Fastenzeit.
Mit Dank an die Wanderführer für die gelungene Wanderung endete ein schöner Wandertag.
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| Gipfelumtrunk am Dachskopf |
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| Am Reichelsteiner Bach an der Grenze des Bopparder Reiches |
Rückblick auf den Deutschen Winterwandertag vom 18. bis 22. Januar 2023 im Fichtelgebirge
Zu diesem besonderen Ereignis machten sich am 18. Januar 2023 sechs Mitglieder des Taunusklubs Bad Ems auf den Weg, das Fichtelgebirge rund um den Ochsenkopf kennenzulernen und zu erwandern.
Die Region gilt als eine der schneereichsten Gegenden Deutschlands. So war es nicht verwunderlich, dass sich den Wanderfreundinnen und –freunden pünktlich zu Beginn der Veranstaltung eine winterliche Schneelandschaft darbot. Die Gemeinden rund um den Ochsenkopf Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach hatten unter dem Motto: „Tausend und eine Möglichkeit“ ein attraktives Angebot sowohl fürs Wandern als auch fürs Skifahren, Rodeln und Snowboarden zusammengestellt.
So konnten an allen Tagen vom 19. bis 22. Januar vielfältige Angebote gewählt werden. Eine davon war die „Heilklimawanderung - Bewegung im winterlichen Heilklima“, die von einer sehr kompetenten Wanderführerin geleitet wurde und die Teilnehmenden aus Bad Ems begeistert hat.
Weitere Eindrücke der verschneiten Winterlandschaft konnten auf einem Rundweg um den Ochsenkopf die Quelle des Weißen Mains, die Fichtelnaabquelle und zuletzt die Schönheit des Fichtelsees die besonderen Wandermomente eindrucksvoll darstellen. Dabei wurde auch die Europäische Wasserscheide Rhein - Donau bzw. Nordsee - Schwarzes Meer überquert.
Nicht zu vergessen, die Atmosphäre beim Abschiedsabend auf dem Rathausplatz in Warmensteinach beim Wintergrillen mit fränkischen Spezialitäten. Die ausrichtenden Gemeinden verdienen für die perfekte Organisation des Winterwandertages ein großes Lob.
Natürlich konnten die Teilnehmenden aus Bad Ems nur einen Bruchteil des Gesamtprogramms wahrnehmen, um diese reizvolle Winterlandschaft Oberfrankens kennenzulernen. Da lag der Gedanke nah, die Region in den Sommermonaten einmal wieder zu besuchen und zu erwandern, bei dem ein oder anderen schon in der Planung. So ging es mit der Bahn wieder zurück in Richtung Heimat.
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| Am Fichtelsee |
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| Vor dem Hotel Schönblick |
Rückblick auf die Januarwanderung am Sonntag, dem 29. Januar 2023 von Oberbrechen durch den „Goldenen Grund“ und über die angrenzende Hochfläche nach Limburg
Trotz eisiger Temperaturen nahmen an der Januarwanderung des Taunusklub Bad Ems elf Mitglieder, drei Gäste und zwei Hunde teil. Auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen war dies ein guter Einstieg in das neue Wanderjahr. Nach dem Ausstieg am Bahnhof Oberbrechen wurde die Gruppe gleich mit zwei Wandersprüchen auf die ca. 17 km lange Tour eingestimmt. Als erstes Ziel wurde sogleich die Katholische Pfarrkirche St. Maximin in Niederbrechen anvisiert. Dort hatte die Wandergruppe Gelegenheit das Gotteshaus, welches wegen seiner Größe auch „Dom des Goldenen Grundes“ genannt wird, mit dem 1987 neu gestalteten Altarraum und der noch aufgebauten Weihnachtskrippe zu bestaunen. Anschließend ging es durch den Goldenen Grund Richtung Lindenholzhausen. Der Aufstieg ins Hochfeld bot dank des klaren Wetters einen weiten Rundumblick in den Hintertaunus und den Westerwald. Zur Mittagsrast mit Rucksackverpflegung auf einem Spielplatz in Runkel-Ennerich gewann die Sonne endgültig die Oberhand. Von hier aus ging es mit der Sonne im Rücken und der leider eingerüsteten Lubentiuskirche vor Augen Richtung Lahn. Ab Eschhofen dem Fluß folgend kam bald der Limburger Dom in den Blick (Bild 1). Nun führte der Weg kurz vor der Altstadt vorbei an den Hochwassermarken (Bild 2) der letzten Jahrhunderte. Hier erläuterte der Wanderführer die dramatischen Auswirkungen der Magdalenenflut im Jahr 1342, von denen sich die wirtschaftlich blühende Stadt an der Hohen Straße von Köln nach Frankfurt, nicht mehr erholte. Die verwinkelten Altstadtgassen leiteten die Wandergruppe in die älteste Zuckerbäckerei Limburgs zur wohlverdienten Schlussrast. Gut gestärkt ging es mit der Bahn wieder zurück nach Bad Ems. An dieser Stelle sei dem Wanderführer nochmals herzlich gedankt.
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| Ab Eschhofen dem Fluß folgend kam bald der Limburger Dom in den Blick |
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| Kurz vor der Limburger Altstadt ging es vorbei an den Hochwassermarken der letzten Jahrhunderte |
Rückblick auf die Adventswanderung von Bad Ems nach Nassau am Sonntag dem 4. Dezember 2022
17 Wanderer trafen sich nach zweijähriger Pause pünktlich zur Adventswanderung. Eingestimmt auf die Tour wurden die Teilnehmenden durch folgenden Wanderspruch: „Die Adventszeit ist eine Zeit, in der man Zeit hat, darüber nachzudenken, wofür es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen.“ Nach diesen Worten erhielten alle Teilnehmenden einen Nikolaus und die Gruppe startete in Richtung Ottmar-Canz-Brücke, wo noch zwei Wanderer aufgenommenen wurden. Hier teilte man sich in Hasenbergweg- und Radweggruppe. Nach dem Anstieg über Hasenberg und Sonnenhalde ging es nach Dausenau mit Resten der idyllischen Stadtmauer und Türmen. Dort fanden die beiden Gruppen wieder zusammen. Über den Alten Weinbergweg mit Blick auf das Steinsche Denkmal wurde gemeinsam Nassau angesteuert. Ein kurzer Impuls zum Barbaratag erfreute die Teilnehmer bevor es zum Weihnachtsmarkt ging. Hier hatten alle Gelegenheit, die Angebote zu probieren oder zu studieren. Nach der gemeinsamen Schlussrast im Gasthaus „Zum Stern“ versuchte man die Heimfahrt mit der Bahn anzutreten. Dies war leider kein krönender Abschluss, weil der geplante Zug ausgefallen war. Nach kurzer Improvisation im Regen konnten dann die restlichen 17 Teilnehmer die Heimfahrt durchgefroren mit PKWs und Taxi wahrnehmen.
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| Pünktlich zur Abenddämmerung kam die Wandergruppe beim Adventsmarkt in Nassau an. |
Rückblick auf die Wanderung von Koblenz-Güls nach Winningen am 6. November 2022
Der Weg führte zunächst ein Stück durch den Ort, bevor es dann aufwärts durch einen von alten Bäumen umsäumten Hohlweg auf die Höhe der Gülser Gemarkung ging. Nach einer kurzen Verschnaufpause führte die Strecke vorbei an Wiesen und Feldern, die sich - von der Sonne beschienen - in einem kräftigen Gelbton von ihrer schönsten Seite zeigten.
Dank guter Fernsicht konnte der Blick weit über das Koblenz-Neuwieder-Becken gerichtet werden und das Auge des Betrachters erfreuen. Weiter führte der Wanderweg in Richtung des Rübenacher Forstes, wo der Wald mit seinen kräftigen Herbstfarben seine ganze Pracht entfaltete.
Angekommen auf dem Moselsteig, war es Zeit für die Mittagsrast an einer hoch über der Mosel gelegenen Stelle mit grandioser Aussicht auf die heimische Landschaft. Frisch gestärkt verlangte der steile Abstieg die volle Konzentration und Aufmerksamkeit der Gruppe bis das Belltal erreicht war. Hier gab es einen großen Gebäudekomplex zu bestaunen, der zur Anlage des Belltaler Sprudels gehörte, wo zwischen 1870 und 1974 ein Mineralbrunnen betrieben wurde, der weit über die Grenzen Europas bekannt war.
Die letzte Etappe führte über den bekannten Schoppenstecherweg vorbei an den Steillagen des Winninger Weinanbaus, wo die Rebstöcke an den Schieferhängen zu kleben scheinen und man nur erahnen kann, welche Arbeit dahintersteckt, bis die Trauben gelesen und verarbeitet werden und schließlich für den Genießer im Glas landen.
Die Vorfreude auf ein gutes Glas Wein stieg bis Winningen um 15 Uhr erreicht war. Die Gruppe ließ in Sengs Winzerwirtschaft bei moselländischen Spezialitäten und einem guten Tropfen den Tag gemütlich ausklingen. Dann machten sich alle, mit schönen Erinnerungen im Gepäck, mit der Bahn wieder auf den Heimweg nach Bad Ems.
Rückblick auf die Wanderung am Sonntag, dem 2. Oktober 2022 mit den Wanderfreunden aus Grünberg (Hessen)
Hessen stürmen den Limes - Am Sonntag, den 2. Oktober, durfte der Taunusklub Bad Ems Wanderfreunde aus Grünberg (Hessen) auf dem Limesweg führen. Am Bismarckturm wurde die Gruppe aus zwölf Wanderern in Empfang genommen und der Anstieg zur Hohen First bei Kemmenau bewältigt. Mit einem Abstecher zum Weißen Stein ging es weiter Richtung Welschneudorf bis zum Wildbanngraben und dann hinunter zur Arzbacher Hütte für eine kurze Mittagsrast. Der Blick vom Stephansturm auf dem Großen Kopf war etwas durch Nebel getrübt und dennoch beeindruckend. Der Rückmarsch ging durch den Kemmenauer Wald zu den römischen Spuren des Bergbaus am Blöskopf. Über den 3er Wanderweg des Westerwaldverein ging es zum Ausgangspunkt Bismarckturm zurück. Dort bei der Schlußrast waren 18 km zurückgelegt worden. Die Wanderung und der Bad Ems Besuch wird eine bleibende Erinnerung bei den Wanderfreunden aus Hessen bleiben.














