Rückblick die Wanderung auf den Spuren des Schieferbergbaus am 20. August 2017 – Kaisersesch / Müllenbach (Eifel)


„Auf! Auf! Zur Grube ruf ich euch, ich, die oben steht. So oft ihr in die Tiefe fahrt, so denket in die Höh'!“ mit diesem Wanderspruch stimmten sich die 13 Wanderer und zwei Hunde auf das Thema der Wanderung ein. Dieser Spruch war Ausdruck der Bergmannsglocke, die die Bergleute zur Schicht rief. Gemeinsam ging es mit der Bahn nach Kaisersesch. Dort wanderte die Gruppe nach Müllenbach, wo sie schon im Museum des Vereins zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte e.V. erwartet wurde. In den Räumlichkeiten wurden den Teilnehmern die Geschichte sowie die Bemühungen des Vereins durch einen kurzweiligen und spannenden Filmbeitrag näher gebracht. Anschließend war noch ein wenig Gelegenheit sich die Exponate im Museum, wie Schiefertafel, Versteinerungen im Schiefer…, anzusehen. Weiter ging es im Anschluss daran mit einem Wanderführer vom Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte e.V., der auf dem Schiefergrubenwanderweg dem Taunusklub viele spannende Einblicke in den Schieferbergbau vermitteln konnte. Es wurde zum Beispiel erklärt woher der Ausdruck Katzengold stammt oder die Sage des Kaulenmännchens berichtet. Neben den Einblicken in die Geschichte des Bergbaus gab es zudem noch viele schöne Panoramablicke zu bestaunen und auch ein besonderer Pilz, genauer der Tintenfischpilz "Anthus archeri", wurde mehrmals gesichtet und zum Teil fotografiert. Zurück in Kaisersesch stärkte sich die Gruppe vor der zweistündigen Rückreise mit der Bahn. Alle waren sich mal wieder einig, einen wundervollen Wandertag miteinander verbracht zu haben. 




Tintenfischpilz "Anthus archeri"

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen