Wiedersehen mit Ehrenmitgliedern aus England

Unsere englischen Ehrenmitglieder Peggy und Roy Haycock (aus Droitwich,
GB) legten am 30. Juni am Moselufer an. Mit der "Rex Rheni"  befanden sie sich auf einer Flusskreuzfahrt von Köln nach Basel.
Die Wiedersehensfreude war groß, denn seit über 30 Jahren pflegt man mit den Wanderfreunden diese Partnerschaft.

Gudrun Freier, Beate und Gerd Unruh begrüßten sie standesgemäß mit Sekt und Häppchen




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Wanderfahrt nach Steinach im Wipptal/Tirol vom 14.-21.Juni 2015


Die Urlaubsregion Wipptal mit seinen abgeschiedenen stillen Seitentäler war das Ziel der diesjährigen Wanderfahrt des Taunusklubs. Das Wipptal liegt 20 km südlich von Innsbruck im Tal der Sill und der bekannten Brennerautobahn. Die Wanderziele führten ausschließlich in die hübschen Seitentäler: Schmirntal, Navistal, Gschnitztal und Obernbergertal.

Sechsundvierzig Teilnehmer nahmen das Wanderangebot wahr und erfüllten das anspruchsvolle Programm der Wanderführer. Manchmal hatte man das Gefühl in einem Trainingslager zu sein, denn die täglich geleisteten Höhenmeter beweisen dies. In drei Wandergruppen perfekt geführt bezwang die B-Gruppe in dieser Wanderwoche z.B. ca. 2000 Höhenmeter und die A-Gruppe 4000 Höhenmeter. Die S-Gruppe war ebenfalls ganztägig unterwegs und leistete ihren Beitrag zur gesund erhaltenden Fitness.
Leider war die Sicht auf das Bergpanorama der Zillertaler und Stubaier Alpen wenig aussichtsreich, da Nebel und Regen oft ein Hindernis waren. Jedoch konnten sich alle an den bunten Almwiesen erfreuen. Die Alpenflora wechselte ihren Blumenreichtum jeweils auf die erklommenen Höhenmeter. Dank der mitreisenden Pflanzenexperten wurden alle Blumen identifiziert wie z.B. gelbes Veilchen, Trollblume, Alpenrose und Enziane in groß und zart. Mittendrin auf den Almen standen oft Rindviecher, besonders das Nordtiroler Grauvieh beeindruckte mit seinem roten Haarbüschel zwischen den Hörnern.

Im Gschnitztal hat die Wandergruppe ein neu aufgebautes Mühlendorf vor einer spektakulären Wasserfallkulisse besichtigt. Der höchstgelegene Wallfahrtsort Tirols, das Kloster Maria Waldrast auf 1.640 m Höhe, wurde besichtigt. Der smaragdgrüne Obernberger See fand besonders viele Bewunderer und dort wurde noch ein Abstecher zur Kapelle Maria am See unternommen.
Das Wandern gefiel sehr und die Einkehr in die Almhütten war die tägliche Belohnung für all die Anstrengungen. Entspannung wurde nach den Wanderungen großgeschrieben im wunderschönen Schwimmbad und in der großzügigen Sauna des Hotels. Das Abendessen zeichnete sich durch eine moderne Frischeküche aus.
Zwei gestandene Tiroler, der Franz und der Alfred, bereicherten einen Abend mit der Quetschkommod, Gitarre und Gesang, so lange, bis sich die Zuhörer erhoben und sich zu einer flotten Polonaise hinreißen ließen.
Alles in allem war es eine schöne Wanderwoche, auch deswegen, weil die Wipptal-Touristik die Gruppe bestens betreute.




 Die Gruppe B unterhalb der Klamm-Alm im Navistal

Gruppe S startet zur Wanderung ins Gschnitztal

Gruppe A an der Poltn-Hütte mit freiem Blick ins Navistal


Rückblick auf die Bustour und Wanderung in Marburg am Sonntag, den 7. Juni 2015


Die erste Bustour des Taunusklubs führte am Sonntag, den 7. Juni nach Marburg. Erfreulicherweise war das Interesse so groß, dass der Bus mit 50 Personen voll besetzt war.

Die A- und B-Wanderer hatten vom Startpunkt in Caldern ein kurzes Stück den gleichen Weg. Danach wanderten sie in unterschiedlichen Routen über den Lahn-Dill-Bergland-Pfad, unter anderem durch einen herrlichen Buchenwald, bis zur Wehrshausener Höhe. Von dort hatten die Wanderer einen grandiosen Blick auf  Marburg. Der krönende Abschluss war für beide Gruppen das Landgrafenschloss mit seinem weitläufigen Park. Nach dem Abstieg ins untere Stadtviertel erfolgte die verdiente Schlussrast in einem gemütlichen Lokal. Einige erkundeten dann auch noch die Altstadt Marburgs und statteten der eindrucksvollen Elisabethkirche einen Besuch ab. Die Senioren erkundeten die Sehenswürdigkeiten der Stadt und nutzten die Marburger Schlossbahn für eine Rundfahrt. Müde durch die vielen Eindrücke, aber auch bedingt durch die hohen Temperaturen, traten alle die Rückfahrt nach Bad Ems an.

Tag der Vereine in Bad Ems am 31. Mai 2015


Auch der Taunusklub Bad Ems präsentierte sich mit einem Informationsstand auf der oberen Römerstraße.
Den Interessenten wurden am Stand vielfältige schriftliche Unterlagen zum Thema: „Wandern, Radeln und Urlauben in unserer Region“ kostenlos angeboten.
Bei einem Pflanzenquiz konnten Naturliebhaber ihre Kenntnisse über heimischen Pflanzen testen. Sieben Pflanzen gab es zu erkennen: Storchschnabel, Wegerich, Johanniskraut, Wolfsmilch, Nelkenwurz, Habichtskraut und Fingerkraut.
Zum Veranstaltungsende, gegen 17 Uhr, wurden drei Macher des Jahres bekanntgegeben.
Wilhem Augst, der die Fitnesswandergruppe für den Taunusklub betreut, wurde für sein wöchentliches Engagement mit dem dritten Preis geehrt.
Da dieser leider verhindert war, nahm Gerd Unruh, 1. Vorsitzender, stellvertretend für ihn die Urkunde und die Auszeichnung entgegen.



der Informationsstand

"Was blüht denn hier?" denkt dieser Radsportler. Ob er am Pflanzenquiz teilnimmt?







v.l. Frank Ackermann, Moderator; Vertreter der Roten Husaren 2. Preis; Gerd Unruh, Taunusklub nimmt den 3. Preis für den verhinderten Wilhelm Augst entgegen; Michalea Cetto, Jury, Rhein-Lahn-Zeitung; Berny Abt, Jury, Bürgermeister;
Herr Glodek, 1. Preis, Bad Emser Geschäftswelt und Josef Oster, Jury, Bürgermeister der VG






die Urkunde und die Auszeichnung für Wilhelm Augst für die Organisation der Fitnessgruppe


Himmelfahrtswanderung am 14. Mai 2015



Das Ziel der diesjährigen Himmelfahrtswanderung des Taunusklubs Bad Ems war das Bierhaus von Arzbach. Dazu hatte sich am Treffpunkt beim Friedhof in Bad Ems  um 9.30 Uhr die stattliche Zahl von fast 50Wander/  innen eingefunden.  Deshalb wurde dann doch auch eine Unterteilung in eine A-bzw. B-Gruppe vorgenommen.
Der Wettergott meinte es an diesem Tag gut mit den Taunusklub-Mitgliedern und den Gästen. Es war sonniges aber nicht zu heißes Wanderwetter, was die gute Stimmung unterwegs noch förderte.
Die B-Gruppe ging den Hin- und Rückweg über den Fuß- und Radweg Bad Ems – Arzbach, den die A-Gruppe nur für den Rückweg nutzte.
Die „A.-Gruppe“ wanderte zunächst über die Straße am Weißen Stein bis zum Linzgrund.  Hier wurde die Mountainbike-Strecke gekreuzt und von dort aus führte dann der Weg über Eisenbach und Besucherstollen weiter bis zum „Adolfschacht“ auf dem Bergbauweg. Beim Besucherstollen und „Adolfschacht“ gab es kurze Erläuterungen zu den Bauwerken, ebenso zu der über weite Wegstrecken immer wieder sichtbaren Ruine „Sporkenburg“. Nach einem kurzen Stück abwärts durch das Pitschbachtal führt dann ein weitgehend ebener Weg durch Wald und Wiesen unterhalb des Klingelkopfs in Richtung des Kunzbaches. Nach Überquerung des Kunzbaches war nach einem kleinen Hügel das Lokal für die Mittagsrast, das „Landhotel Altes Bierhaus“, in Sichtweite und die Hälfte der Gesamtstrecke von 
12 km war damit erwandert

Im „Bierhaus“ wurden dann alle Wanderer/ - innen bei einer kräftigen Mittagsrast für die Anstrengung belohnt.

Nach der Stärkung ging es dann auf dem Rad- und Wanderweg Bad Ems -Arzbach zurück nach Bad Ems.  Dort angekommen danke der Vorsitzende Gerd Unruh 
dem/der  Wanderfüher/- in für die schöne Wanderung und die Vorbereitung zu derselben.




Jahreshauptversammlung des Westerwaldvereins


Am 9.5.2015 fand die Jahreshauptversammlung des Westerwald-Vereins in Bad Ems im Restaurant "Alt Ems" statt. Von 41 Zweigvereinen waren 21 Zweigvereine vertreten. Der Ausrichter der Veranstaltung war der Zweigverein Bad Ems.




am Rednerpult spricht der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems Josef Oster ein Grußwort

Mitglieder des Zweigvereins Bad Ems

freundliche Kuchenverkäuferinnen von links Uli Balle und Petra Krenzer

 Am Vorstandstisch links Hauptvorsitzender Landrat Achim Schwickert und ganz rechts spricht Gerd Unruh, 1. Vorsitzender des Zweigvereins Bad Ems ein Grußwort

Verleihung der Silberenen Ehrennadel an Beate Unruh (Bildmitte) für 22 Jahre Vorstandsarbeit durch Landrat Schwickert (rechts)

Kräuterwanderung Hohe Lay am 3. Mai

Schon unsere Vorfahren haben wilde Kräuter und Pflanzen zur Nahrung und zum Heilen verwendet. Was damals selbstverständlich war, ist heute nicht mehr so bekannt.
31 interessierte Wanderer machten sich auf die Suche nach diesen „Schätzen“.
Ein leichter Nieselregen hatte vorher alles frisch abgeduscht und bis zum Ende der Tour hielten die Wolken auch dicht.
Zur Knoblauchrauke am Wegrand war gleich zu erfahren, dass ihre Blätter einen schmackhaften Salat ergeben, ebenso die des unscheinbaren Wiesenknopfes.
Auch die Blätter von Schlüsselblume und Primel eignen sich als Rohkost und ihre Blüten können als Tee verwendet werden. Gegen Schwindel und für eine bessere Durchblutung des Gehirns kann Mistel-Tee helfen. Wiesensalbei ist ein gutes Heilmittel bei Erkältungen, ebenso der Spitzwegerich – seine Blätter können auch als Wundpflaster dienen. Dass die Blätter von jungen Buchen dem Salat eine besondere Würze geben, löste schon Erstaunen aus. An vielen Stellen wächst unser Gartenfeldsalat „wild“. Vieles was nicht in den Büchern steht, konnte hier erklärt werden.
An der „Hohen Lay“ war der erste Anstieg geschafft und wurde mit einem betörendem Duft von den zahlreich blühenden Maiglöckchen belohnt. Die mächtigen Steinbrocken des markanten Felsens aus Quarz und Schiefer sind schon beeindruckend.
Von der sich anschließenden Hochebene waren interessante und oft unbekannte Ausblicke ins Lahntal und auf das Kloster, auf Nassau und der Burg oder ins Sulzbachtal zu genießen. An den Hang geschmiegt präsentiert sich die kleine Gemeinde Winden.

Eine so beschauliche Wanderung mit Sehen, Schmecken und Riechen lässt auf diese Weise die ganze Pracht von Pflanzen und Bäumen aber auch von Steinen erkennen.