Rückblick auf die Wanderung vom 11.10.2015


Die rheinhessische Rotweininsel Ingelheim am Rhein und die Landeshauptstadt Mainz waren die Ziele des Oktoberausfluges.

Zu Beginn galt es sich zu entscheiden: wandere ich Gruppe A und 17 km, Gruppe B 12 km oder schließe ich mich der S-Gruppe an, die in Ober-Ingelheim eine Führung durch und um die Burgkirche erlebte. Danach fuhren sie zum Mittagessen in ein Ausflugslokal auf die Höhe mit einem Bismarckturm. Dieser kann bestiegen werden und hat dann ein herrliches Panorama auf den Rheingau zu bietet. In einem angrenzenden Gehege sind noch sieben bengalische Tiger zu bewundern.

Die A-Wanderer folgten sandigen Pfaden durch den Lennebergwald bis zum 177 m hohen Lennebergturm. Im neugotischen Stil mit einem Zinnenkranz geschmückt, kommt man mit 42 Stufen auf seine Aussichtplattform. Am prächtigen Schloss Waldthausen ging es vorbei. Errichtet wurde diese Villa im Auftrag von Freiherr Martin Wilhelm von Waldthausen (1875-1928), heute ist sie im Besitz des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz. Die anschließende freie Landschaft mit zahlreichen Aussichten, durch Obstplantagen und Weinberge erfreuten die Wanderer besonders. Mehrfach konnten Zugvögelschwärme am Himmel beobachtet werden. Für einen kurzen Blick in die Burgkirche in Ober-Ingelheim reichte noch die Zeit, bevor sich alle drei Gruppen nach einem Rundgang durch die Kaiserpfalz in Nieder-Ingelheim wieder zusammenfanden. Die mächtige Anlage der ehemaligen Kaiserpfalz war in ihrer Größe beeindruckend, ebenso die – wenn auch neu errichtete – Saalkirche, die damals als Pfalzkirche erbaut wurde.

Die B-Wanderer konnten es ruhig angehen lassen. Ihre Wegstrecke ohne Anstiege führte durch eine einzigartige Naturlandschaft. In kräftige Farben leuchteten die Herbstblumen in den Gärten und die Wiesen hatten sich ebenso geschmückt. Alte Baumriesen haben hier bizarre Formen gebildet. Ständiger Begleiter war der Rhein, wo die zahlreichen Wasservögel die fehlenden Schiffe ersetzten.
Auf der gegenüberliegenden Rheinseite waren die Silhouetten von Eltville bis Hattenheim zu erkennen, ebenso Schloss Vollrads und das Kloster Hildegardis bei Bingen. In Ingelheim machte die Gruppe noch einen kurzen Abstecher in einen „Bibelgarten“. Dort sind um den künstlich angelegten Berg Sinai eine Vielzahl von einst in Palästina heimischen Gewächsen angepflanzt worden.

Um 16 Uhr nahm der Bus alle Teilnehmer an der Kaiserpfalz wieder auf und brachte sie zur Schlussrast nach Mainz in ein historisches Weinlokal. Nach dem Genuss von rheinhessischen Spezialitäten wurde der Weg zum Omnibus durch die Mainzer Innenstadt gewählt. Durch die Fußgängerzone ging es am Theater, dem 50. nördlichen Breitengrad, am Gutenberg-Denkmal und am Dom und Rathaus vorbei direkt zum Rheinufer und in den Omnibus.




Kultur kommt beim Taunusklub Bad Ems nicht zu kurz – ein Teil der A-Wanderer auf der Gartenseite von Schloß Waldthausen im Lennebergewald

Ein Teil der B-Wanderer inmitten der Kaiserpfalz von Ingelheim

Rückblick auf die Wanderreise in die Vogesen Viermal schlafen – fünfmal wandern! Herbstausflug in die Nordvogesen vom 30.9. – 4.10.2015


Lebendige Partnerschaft zwischen französischen und deutschen Wanderern wurde Anfang Oktober in den Nordvogesen praktiziert. In Lembach, westlich von Wissembourg, hatte die gebürtige Französin und Mitglied im Taunusklub Bad Ems Dr. Frédérique Bruban ihre 19 Teilnehmer gut einquartiert. Drei Häuser weiter wurde im Feinschmeckerlokal jeweils das Abendessen eingenommen. Lukullischer hätte man es nicht besser treffen können. Das Wanderprogramm für die fünf Tage ist von einem Franzosen und einem Deutschen ausgearbeitet worden.
Die Nordvogesen sind ein Bergland das stark zertalt ist. Bizarre Felsenformationen aus Buntsandstein, welche häufig mit Ruinen aus dem 12. Jh. gekrönt sind prägen die Landschaft.
Drei Personen reisten ganz zeitig an, um am ersten Nachmittag an einer zweistündigen Führung durch einen Bunker der Maginot-Linie bei Lembach teilzunehmen. Die Führung, 25 m tief unter der Erde, war beeindruckend und kalt. Der damalige Verteidigungsminister André Maginot (1877 – 1932) hat diesen uneinnehmbaren Verteidigungsgürtel von 200 km Länge durch das Elsass bauen lassen. In Betrieb genommen wurde der Bunker, ausgestattet mit Geschützturm, Munitionsdepot, Aufzug, Stromzentrale, Krankenstation, Schlaf- Ess- und Duschräumen und Versammlungsraum allerdings nur zehn Monate von 1939 bis zum 1. Juli 1940.

Der zweite und dritte Wandertag wurde den Ruinen auf den Buntsandsteinfelsen gewidmet. In ständigem Auf und Ab hat die flotte Truppe an einem Tag beispielsweise fünf Ruinen erwandert und auch besichtigt und dabei eine Wanderstrecke von 23 km zurückgelegt.
Besonders beeindruckend ist die Burgruine Fleckenstein. Wie die anderen Ruinen steht sie auf einem riesigen Felsen, in den Kammern und Treppen gehauen wurden, um bis ganz nach oben zu gelangen. Touristisch wird die Ruine Fleckenstein gut vermarktet etwa mit einer Rätseltour, mit Köhlererlebnis, einer Walderlebnisausstellung sowie einem Souvenirladen.
Alle Ruinen sind sicher zugänglich gemacht, steile Treppen führen immer bis zu einer Aussichtsplattform mit wunderbaren Ausblicken auf die bewaldete, wenig zersiedelte Landschaft.
Am 3.10. wurde bei Ludwigswinkel der über 1 km lange Buntsandsteinfelsen „Altes Schloss“ umwandert. Passend zum Datum, dem Tag der Deutschen Einheit, endete dieser Wandertag auf dem „Helmut-Kohl-Chemin“.
Während sich das Gros am Abreisetag auf den Heimweg machte, gab es eine kleine Gruppe, die entgegengesetzt von Bad Ems noch einen Ausflug unternahm. In Wingen-sur-Moder wurde das neue Musée Lalique besichtigt. René Lalique (1869 1945) franz. Goldschmied und Glaskünstler, wurde hier eine große Ausstellung gewidmet. Er schuf Schmuckstücke im Jugendstil, Vasen, Beleuchtungskörper und Parfumflakons.
Der daran anschließende Nachmittagsspaziergang belohnte die wenigen Teilnehmer noch mit dem Fund mehrerer Steinpilze, die dann in Bad Ems verarbeitet wurden.



Rückblick auf die Wanderung.am Sonntag dem, 27. September 2015 an der Stahlbergschleife




Am 27. September führte die Wanderung des Taunusklubs in ein Weinbaugebiet. Mit der Bahn ging es nach Bacharach dem Start- und Zielpunkt. Die zwei Gruppen  wanderten bei herrlichem Frühherbstwetter rundum Bacharach mit unterschiedlicher Strecklänge. Die B-Gruppe bewältigte die original Stahlbergschleife, einen Premiumwanderweg, der sie an verschiedene Highlights führte. Zu erwähnen ist beispielsweise die Burg Stahleck, die Wernerkapelle und zuletzt noch die Ruine Stahlberg, die zur Mittagsrast einlud und der Strecke ihren Namen gab. Von dort hatten die Wanderer eine wunderschöne Aussicht auf den Weinbauort Steeg und einen Teil der zurückgelegten Strecke. Der weitere Weg führte sie auf die Rheinhöhen zum Heineblick. Hier genossen sie den Ausblick ins sonnige Rheintal. Steile Treppen führten die Wanderer nach Bacharach zurück, wo die Schlussrast stattfand. Nach einer kurzen Stärkung erkundeten einige Wanderer Bacharach bzw. labten sich am kühlen Wein. Eine gelungene Wanderung klang mit der Bahnfahrt nach Bad Ems aus.


Rückblick zum Sterntreffen des Westerwaldvereins am 13.9.2015

  Bad Ems den 15.9.2015
MANUSKRIPT – Einsendung zur Veröffentlichung in:
1)  aktuell - Heimat- und Bürgerzeitung für die Verbandsgemeinde Bad Ems
  Rubrik:   "Wandern" 
A.Specht@Bad-Ems.de
2)  Nassauer Land – Heimat- und Bürgerzeitung für die Verbandsgemeinde Nassau
  Rubrik:   "Überregionale Vereinsmitteilungen"
   N.Kaiser@vgnassau.de oder poststelle@vgnassau.de
 Das jährlich stattfindende Sterntreffen des Westerwaldvereins fand dieses Jahr in Koblenz statt. Gastgeberverein Koblenz mit dem Vorsitzenden Herrn Hackspiel lud ins Soldatenheim auf die Horchheimer Höhe ein. Viele Zweigvereine versammelten sich dort und hörten launige Grußworte vom Oberbürgermeister der Stadt Prof. Hofmann-Göttig, vom Vorsitzenden des Westerwaldvereins Landrat Schwickert und vom Vorsitzenden des Zweigvereins.Umrahmt wurde die Veranstaltung von einer jungen Musikband.
Der Zweigverein Bad Ems wanderte über die Schmittenhöhe zum Soldatenheim. Es wurde eine interessante naturkundliche Wanderung. Auf der Schmittenhöhe zeigten sich in großer Zahl die Taurusrinder und die Konikpferde, die gerade Besuch von ihren Tierpflegern hatten. Diese berichteten, dass sie täglich nach den Herden schauen und hatten just an diesem Tag frische Äpfel und alte Brötchen ihren Schützlingen mitgebracht. Dann wurden Champignons gesichtet und geerntet. Ein Hornissennest unter der alten großen Eiche erregte Aufsehen und ein Frosch wurde im Wald entdeckt und fotografiert.
Ein „Schäfchen“ ging der Wandergruppe verloren. Doch Dank mobilephone und googlemaps fand es zurück in seinen Stall.



 
Auf den Wanderungen des Taunusklub Bad Ems gibt es immer wieder viel Schönes inmitten der Natur zu entdecken

Die Wanderer konnten auf der Schmittenhöhe eine große Zahl an Taurusrinder und die Konikpferde fast hautnah erleben

Im Soldatenheim auf der Horchheimer Höhe bekam der Taunusklub den Wimpel für die Teilnahme am Sterntreffen der Westerwaldvereine überreicht. Auch in diesem Jahr wurde dort der Taunusklub als zweitstärkste Teilnehmergruppe besonders erwähnt.

Rückblick auf die Wanderung und Bustour am 9. Aug. 2015



Eine wunderschöne Wanderung führte am Sonntag dem 9. August den Taunusklub in die Vulkaneifel. Start für alle drei Wandergruppen war Schalkenmehren. Die Senioren wanderten auf dem Rundweg um das nach dem Ort benannte Maar. Nach dem Mittagessen fuhren sie mit dem Bus nach Manderscheid.  Dort erlebten sie eine Führung durch das Maarmuseum. Diese muss wohl sehr interessant gewesen sein, denn alle waren voll des Lobes über das ihnen vermittelte Wissen.

Die beiden anderen Gruppen hatten bis auf eine kleine Zusatzschleife für die A-Gruppe den gleichen Weg. Gemeinsam erklommen sie den Weg zur hohen List, um dann unterhalb der Sternwarte ein weiteres Maar zu sehen. Vielen von ihnen war der Begriff Trockenmaar nicht bekannt. Anhand einer Informationstafel wurde dies anschaulich erläutert. Weiter ging es auf schönen Waldwegen an einem Fischweiher vorbei ins Tal der Lieser. An einem Sauerbrunnen konnten die Trinkflaschen mit kühlem Nass aufgefüllt werden. Nach ein paar Kilometern wurde dann das Gemündener Maar erreicht. Hier gönnte sich die A-Gruppe eine kleine Pause um danach den Aufstieg zum Drohnturm anzugehen. Dort im Naturschutzgebiet hatten die Wanderer eine schöne Aussicht in die nähere und weitere Umgebung. Nach kurzer Zeit wurde dann das Weinfelder Maar erreicht, welches auch Totenmaar genannt wird. Oberhalb befindet sich eine kleine Kapelle als einziges Restgebäude des nach einer Pestepidemie im 14.Jahrhundert verlassenen Dorfes Weinfeld. Weiter ging es zum Schalkenmehrener Maar am Maarkreuz vorbei zur Schlussrast, wo sich alle Gruppen wieder trafen. Ein herrlicher Wandertag in einer schönen Gegend war zu Ende. Der Bus fuhr die zufriedenen Wandrer danach nach Bad Ems


zurück. Herzlicher Dank gilt auch hier wieder allen Wanderführern!

Rückblick auf die Abendwanderung am 25. Juli 2015


Bei angenehmen Temperaturen fand am Samstag dem 25. Juli die traditionelle Abendwanderung des Taunusklubs statt. Wie jedes Jahr begann die Wanderung am Bahnhof in Nassau. Die 35 Teilnehmer wurden dazu mit dem Spruch von Johann Wolfgang von Goethe motiviert: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“
In Nassau teilte sich die Gruppe auf. Ein paar Wanderer zogen es vor auf dem Radweg zu gehen. Der größere Teil der Gruppe jedoch folgte zu Beginn der Markierung des Lahnwanderweges. Fast immer im Schatten von Bäumen ging es auf und ab bis Weinähr und dort über den Gelbach. In diesem Jahr führte die Tour nicht über den Himmelberg, sondern über die „Alte Poststraße“ nach Obernhof. Immer wieder überwältigend sind auf dem Weg die Ausblicke auf das Lahntal mit seinen Weinbergen und das Kloster Arnstein.
Mit den Wanderfreunden, die mit dem Zug angereist oder auf dem Radweg gewandert sind, versammelte sich schließlich die „Taunusklub-Familie“ mitsamt ihren Gästen in einer Weinstube zum gemütlichen und fröhlichen Ausklang. Anschließend ging es mit dem Bus (Schienenersatzverkehr) wieder zurück nach Bad Ems. Trotz vorhergehender Bedenken funktionierte die An und Abfahrt bestens. An dieser Stelle sei den Wanderführern nochmals herzlich gedankt!






Rückblick auf die Wanderung im Andernacher Stadtwald am 12. Juli 2015


Bei strahlendem, angenehm warmem Sommerwetter brachen 28 Teilnehmer am Sonntag dem 12.07.15 zur Wanderung in den Andernacher Stadtwald auf. Gleich zu Anfang hatten beide Wandergruppen einen schweißtreibenden Anstieg zu bewältigen. Dafür wurden sie dann gleich bei der ersten Trinkrast durch einen wunderbaren Ausblick über das Rheintal belohnt. Die Strecke lief danach für längere Zeit fast eben durch schattigen Wald. Es ging entlang der Hangkante des Rheintals, bis der Weg wieder steil anstieg und die Wanderer nochmals 100 m bis zum Andernacher Kreuz überwinden mussten. Dort hielten beide Wandergruppen Mittagsrast. Auf einer großen Lichtung davor, fand zur selben Zeit ein Waldgottesdienst statt und die Wanderer waren von vielen fröhlichen jungen Leuten umgeben. Die A-Wanderer waren schon früher angekommen, deshalb machten sie sich bald wieder auf den Weg, vorerst noch auf der Höhe, um dann ins Tal abzusteigen und einen Abstecher zur Burg Namedy zu machen. Die B-Gruppe wanderte nach der Mittagsrast abwärts ins Tal, nahe dem Namedyer Bach. Bei ihrem Abstecher zur Burg Namedy hatte die A-Gruppe das große Glück den Innenhof der Burg besuchen zu können. Normalerweise ist die Burg geschlossen, aber an diesem Tag fand dort ein interkultureller Gottesdienst statt. Nachdem die B-Gruppe das Tal bei Namedy durchwandert hatte, führte der Weg wieder hinauf, mit moderater Steigung. Ungewollt machte sie noch einen Abstecher bis zum "Mönchsbrunnen", an dem die mitwandernden Hunde ihren Durst löschen konnten. Danach ging es dann für alle wieder hinunter, die gewonnene Steigung war verloren und musste erneut zurückgelegt werden. Letztendlich trafen sich beide Wandergruppen am Aussichtspunkt Kanzel. Dort wurde der Panoramablick über das Neuwieder Becken genossen. Daran schloss sich der Abstieg zurück nach Andernach an. Beim Abstieg kamen schließlich doch noch die mitgebrachten Regenschirme zum Einsatz. Im Café "Stilvoll" am Marktplatz in Andernach ließen die Wanderer bei der Schlussrast die Tour ausklingen, bevor sie voller guter Gedanken die Heimreise nach Bad Ems antraten.