Rückblick auf die Wanderung am 13. Oktober

Gut gelaunt starteten 16 Wanderer am Bahnhof Langenlonsheim. Die Nebel hatten sich verzogen und der Himmel versprach Sonne und warmes Wetter. Nach einem kurzen Anstieg konnten die Wanderer schon von süßen, von der Lese übrig gebliebenen, Trauben naschen. Der Weg führte an Rebsorten vorbei, wie die Riesling-Rebe, die Königin der Reben, wie ein Schild den Wanderern verriet. Von Glockengeläut begleitet ging es auf dem Weinwanderweg weiter bis Laubenheim, ein Weg, der grandiose Ausblicke über die Weinberge, die Nahe und das Tal bietet. Das Laub leuchtete gelb-rot, und Walnussbäume weckten bei einigen Wanderern die Sammellust. Die Mittagsrast konnte man mit Blick über den Rhein auf das Niederwalddenkmal genießen. In Münster-Sarmsheim führte ein schmaler, mit dichtem Zweigen idyllisch überdachtem Pfad wieder hinauf zum Weinwanderweg. Durch schattigen Laubwald und das Örtchen Weiler ging es schließlich nach Bingen. Dort hatte man zur Schlusseinkehr nur noch die Qual der Wahl: Süßes, Herzhaftes oder Beides? Müde, aber mit Erinnerungen an einen herrlichen Tag in der herbstlichen Natur, kehrten die Wanderer nach Bad Ems zurück.
Angekommen in den Weinbergen
Herrliche Aussicht bei der Mittagsrast
Nach der Mittagsrast



Rückblick auf die Wanderreise vom 8. - 15. September 2019

Die alljährliche Wanderfahrt des Taunusklubs Bad Ems führte dieses Jahr ins Weserbergland. 29 Tauniden sowie zwei Vierbeiner verbrachten eine schöne Zeit im Hotel „Zum Pfingsttor“ in Rinteln. Schon Sonntagnachmittag konnten die Teilnehmer/innen den Bauernmarkt in Rinteln besuchen. Präsentiert wurde die Vielfalt der regionalen Landwirtschaft unter dem Motto „Ökolandbau zum Anfassen und Schmecken“. Die Wanderer ließen es sich daher nicht nehmen so manche Köstlichkeit zu probieren. Danach ging es dann zum Einchecken ins Hotel.

Der Wanderwart Thomas Moritz hatte viel Mühe und Zeit investiert, um eine Auswahl an Wanderungen anzubieten, die allen Ansprüchen gerecht wurden.

Am Montag brachen dann die Wanderer zu einer Rundwanderung ab dem Hotel auf. Beide Gruppen wanderten über Rott zum Ziel, dem Rumbecker Berg (Ludwigsturm). Die A-Gruppe machte noch einen Umweg zur Ausgrabungsstätte Uffoburg, einer abgegangenen Höhenburg. Gemeinsam ging es dann auf dem Wanderweg zurück nach Friedrichsburg zum Hotel.

Dienstag war das Kaiser-Wilhelm-Denkmal das Ziel der Wanderer. Auf dem Weserberglandweg
(die A-Gruppe ab Rintelner Bahnhof, die B-Gruppe ab „Kreuzplatz“) ging es bis zur Stadt Porta Westfalica und dann zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal hoch. Steil war der Anstieg, wurde aber belohnt durch weite Ausblicke über die Stadt und die Weser. Teile des Denkmals werden gerade restauriert, aber auf der unteren Ringterrasse ließ es sich trotzdem gut aushalten. Zudem unterhielt ein Dudelsackspieler die Besucher. Nach der Stärkung mit Kaffee, Kuchen und Bratwurst brachte der Bus die Wanderer wieder zurück zum Hotel.

Hameln war das Ziel am Mittwoch. Ein Stadtführer informierte die Wanderer interessant und kurzweilig über die Geschichte der Stadt, die Bedeutung ihrer Plätze und die imposant verzierten Häuser im Baustil der Weser-Renaissance. Wissenswertes über den „Rattenfänger von Hameln“ durfte natürlich auch nicht fehlen. Marktplatzcafés und Restaurants luden zum gemütlichen Verweilen ein. Und wer wollte, konnte mittags das Rattenfänger Figuren- und Glockenspiel am Westgiebel des Hochzeitshauses genießen. Abends im Hotel animierte ein Alleinunterhalter mit Gitarre und Akkordeon zum gemeinsamen Singen von Schlagern und Volksliedern.

Donnerstag stand die „Drei-Burgen-Route“ an. An den „Springsteinen“ (Felsen, die wie Klippen am Hang ‚hervorspringen‘) vorbei ging es unter anderem zur höchstgelegenen Burg, die Paschenburg, die eigentlich keine richtige Burg, sondern ein ehemaliges Forsthaus ist. Über eine Felsspalte unterhalb wird die Sage über die „Rache der Wichtelfrau“ erzählt: Eine wunderschöne Wichtelfrau habe den Grafen von der Schaumburg betört und ihn in ihre Höhle gelockt. Nachdem die Gräfin die Liebschaft entdeckt habe, sei der Graf der Wichtelfrau ferngeblieben. Daraufhin habe sie den Grafen mit einem Fluch belegt, der alle seine Nachkommen sterben lassen würde. Tatsächlich wurde die Grafschaft Schaumburg unter den Nachbarfürsten aufgeteilt. Angekommen an der Schaumburg konnten sich die Wanderer im „Schaumburger Ritter“ stärken.

Auf der Wanderung am Freitag ließ das Wetter die Wanderer zeitweise im Stich und es regnete. Aber unbeirrt folgten sie der „Wilddiebsroute“. Diese führt zu den Spuren der Silixer Wilddiebe und Holzfrevler, die vor 100 Jahren ihren Fleisch- und Holzbedarf auf nicht legale Weise deckten. Ganz legal allerdings deckten sich die Wanderer zur Schlussrast mit leckeren Speisen im Motorradcafé „Die Kurve“ ein.

Samstags führte eine Rundwanderung durch das Naturschutzgebiet „Hohenstein“. Gestartet wurde an der Baxmannsbaude, weiter ging es über die Hohenstein-Route, an der Teufelskanzel mit grandiosem Ausblick über das Wesertal vorbei und wieder zurück zum Parkplatz. Den Abschluss krönte die Einkehr im „Landfrauen-Café“ an der Schillat-Höhle, einer Schauhöhle mit Tropfstein-formationen. Benannt wurde die Höhle nach Bodo Schillat, der 1969 im Steinbruch eine Tropfsteinhöhle entdeckt hatte.

Wie im Fluge waren die schönen Tage im Weserbergland vergangen. Und mit vielen Eindrücken im Gepäck kehrten die Tauniden am Sonntag wieder nach Bad Ems zurück.

Die A-Wanderer am alten Grenzstein zwischen Hessen-Kassel und Lippe-Detmold
Die B-Wanderer bei der Rast.



Bauernmarkt in Rinteln


Rückblick auf die Augustwanderung am Sonntag, dem 18. August 2019 von Burg Pyrmont über Burg Eltz nach Moselkern

Trotz schlechter Wetterprognose wagten sich 17 Wanderlustige auf den Weg durchs Elzbachtal von Burg Pyrmont nach Moselkern. Petrus muss ein Wanderfreund sein, denn bis auf ein paar Regenspritzer blieb die gesamte Wanderung trocken und auch die Sonne lugte ständig zwischen den Wolken hervor.
Die schmalen und teilweise alpinen Pfade waren zwar durch den Regen der vergangenen Nacht stellenweise rutschig wurden aber von allen Teilnehmern gut gemeistert. Dank persönlicher Verbindungen des einen Wanderführers zum Altbürgermeister von Moselkern, kam die Gruppe in den Genuss einer Weinprobe eines außergewöhnlich ausgewogenen und mineralischen 2018er Moselkerner Weißburgunders trocken. Nebenbei erfuhr man noch zahlreiche Details zur Geschichte des Ortes und seiner Umgebung seit den Tagen der Römer. Zur wohlverdienten Schlußrast am Moselufer konnte man sich nur schweren Herzens losreißen. Auch diese konnte auf der Außenterrasse genossen werden.

Zum Abschluss wurde den Wanderführern für die schöne Wanderung und die überraschende Einlage gedankt.


Rückblick auf die Abendwanderung am 27. Juli 2019

Die 22-köpfige Wandergruppe war dankbar, dass es am Samstag dem 28. Juli nicht ganz so heiß war wie die Tage zuvor. Trotzdem lief dann ordentlich der Schweiß. Und dass obwohl es zwischendurch sogar mal ganz leicht geregnet hat oder vielleicht gerade deshalb. Insgesamt verlangte die rund 8 km Wanderstrecke den Teilnehmern aufgrund der schwülwarmen Temperaturen wieder einmal einiges ab und steigerte die Vorfreude auf die gemeinsame Einkehr beim Winzer in Obernhof. Zwischendurch konnten die herrlichen Aussichten auf das Lahntal von der Wanderstrecke aus genossen werden. Kurz vor Obernhof passierte die Wanderschar das ehemalige Waldstück auf dem ein neuer Weinberg angelegt wird. Als die Wanderer in Obernhof eintrafen, warteten dort bereits sechs Mitglieder und Freunde, die die Strecke mit dem Zug zurückgelegt hatten. Viel zu schnell verging die Zeit zum Brotzeit machen und Lahnwein genießen. Den Wanderführern sei für die Organisation und Durchführung an dieser Stelle nochmals recht herzlich gedankt!


Rückblick auf die Wanderung am Sonntag 14.07.2019 auf dem Pellenzer Seepfad

Bei idealem Wanderwetter trafen sich 15 Mitglieder zur Wanderung Pellenzer Seepfad. Start und Zielpunkt war der Tumulus in Nickenich, eine gallorömische Grabanlage aus dem 1. Jh. n. Chr. Diese Grabanlage zählt zu den wichtigen römischen Grabdenkmälern in Rheinland-Pfalz. Sie besteht aus einem Rundgrab (genannt Tumulus) aus Tuffstein und einem Nischengrabmal aus Kalkstein. Nach einem kurzen Anstieg erreichten die Wanderer eine Wand mit unterschiedlichen Lavaformen. Diese wurden fachkundig vom Vorsitzenden Dr. Jürgen Gauer erklärt, genau wie der Tagebau Eppelsberg. Die nächsten Highlights waren der Waldsee und der Aufstieg den Felsvorsprung Teufelskanzel mit Fernblick Richtung Kruft und in das Neuwieder Becken. Zur wohlverdienten Mittagsrast wurde die Hütte unterhalb des Krufter Ofens genutzt. Das nächste Ziel den Laacher See erreichte die Wandergruppe über herrliche Waldwege, um danach nochmal einen Aufstieg zur Ahrefeldhütte zu bewältigen. Bevor die Wanderschar am Ziel in Nickenich ankam, passierten sie noch den Siebengebirgs- und den Pellenzblick. Die Wanderung klang aus mit einem Besuch im Biergarten einer Mendiger Brauerei. Den Wanderführern sei für die Organisation und Durchführung an dieser Stelle nochmals recht herzlich gedankt!

Wanderer am Tumulus in Nickenich,
  dem Start- und Zielpunkt der Rundwanderung

Dr. Jürgen Gauer erklärt
  die unterschiedlichen Lavaformen


Tagesabbau am Eppelsberg

Rückblick auf die Rundwanderung mit dem Westerwaldverein Eitelborn vom Westbahnhof über den Weinberg, Fachbach und Nievern am Sonntag, dem 30. Juni 2019

Außer den beiden Wanderführern hatte sich leider nur ein Taunide getraut an der Gemeinschaftswanderung teilzunehmen. 11 Wanderfreunde/innen aus Eitelborn hatten sich zu dem, wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen, früheren Start um 9:00 Uhr am Westbahnhof eingefunden. Bei noch gemäßigten Temperaturen ging es hinauf zum Weinberg. Von dort genoss man den Ausblick auf die Bäderlei, das Kurviertel und den Malberg. In entgegengesetzter Richtung lagen Nievern, Fachbach und das Kurgebiet von Oberlahnstein im Blickfeld. Zügig wurde die Platte gequert, um in den kühleren Schatten des Fachbachtales einzutauchen. Lockeren Schrittes ging es hinunter zum Dorfplatz am Ortsrand von Fachbach. Nun stand der anspruchsvolle Aufstieg vorbei an der Marienfelsenkapelle zum Umsetzer bevor. Gemäßigten Schrittes wurde dieser Herausforderung gut gemeistert. Über den alten Postweg erreichte die Gruppe die Kneippanlage, wo eine erfrischende Zwischenrast eingelegt wurde. Auf dem Willi-Hufnagel-Weg ging es zurück nach Fachbach. Die Lahnquerung über die Brücke nach Nievern und der weitere Weg hinauf zum Lahnhöhenweg gab der Sonne die Chance die Wanderer zu braten. Ab dort ging es dann überwiegend schattig zur wohl verdienten Schlußrast am Westbahnhof. Hier wurde der schattige Freisitz dem klimatisierten Innenraum vorgezogen.

Den Wanderführern wurde zum Abschluss für die schöne Wanderung gedankt und die Gegeneinladung zur Gemeinschaftswanderung 2020 in Eitelborn ausgesprochen.


Rückblick auf die Wanderung am 16. Juni 2019 nach Niederfell zum Schwalberstieg

Am Sonntag dem 16. Juni machten sich insgesamt 19 Wanderer auf, um den Traumpfad Schwalberstieg zu erwandern. Nach dem Treffpunkt am Bahnhof West in Bad Ems ging es mit dem Zug gemeinsam nach Koblenz. Dort stiegen die Wanderer in den Bus um, der sie nach Niederfell brachte. Ab dem Startpunkt folgte ein abwechslungsreicher Weg mal durch lauschig ruhig Waldabschnitten über aussichtsreiche Passagen mit Blicken über das Moseltal und in die Eifel. Die Wanderer kamen dank des herrlichen Sommerwetters nicht nur sehr ins Schwitzen, sondern konnten auch die exponierten Aussichten auf der Hitzlay und bei der Mönch-Felix-Hütte genießen. Auch an den noch nicht ganz reifen Getreidefeldern, die von blauen Kornblumen und rotem Klatschmohn gesäumt waren, erfreuten sich die Teilnehmer. Vorbei ging es auch noch an der Röder-Kapelle. Zurück stärkten sich in Niederfell Wanderer, bevor es mit dem ÖPNV wieder zurück ging. Wieder mal eine sehr schöne Wanderung. An dieser Stelle sei den Wanderführer nochmals herzlich gedankt!